264 Österreichische Zeitschrift für Volkskunde
LXXI/ 120, 2017, Heft 3+ 4
Volker Ellwanger( Lenzkirch) mit dem Titel Bontjes und Ungewiss. DieGeschichte über die Kombattantenschaft eines Künstlers und eines Industriel-len. Der Referent ehrte damit seinen Lehrer, den Kunstkeramiker JanBontjes van Beek, der erfolgreich als Designer in der Werkstätte Unge-wiss arbeitete.
Die Publikation der Beiträge erfolgt in einem eigenen Tagungsband.Die nächstjährige Tagung wird zwischen 17. und 21. September 2018 imAstra Museum in Hermannstadt( Sibiu) in Rumänien stattfinden.Claudia Peschel- Wacha
Bericht über den Workshop„ Zusammenarbeit( en). Praktiken derKoordination, Kooperation und Repräsentation in kollaborativenProzessen". Ein gemeinsamer Workshop des Collegium Helveticumund des Instituts für Sozialanthropologie und EmpirischeKulturwissenschaft( Populäre Kulturen) der Universität Zürich,5.- 6. Oktober 2017
Das seit 2016 von Thomas Hengartner geleitete Collegium Helveticum,eine Einrichtung der Universität Zürich, der ETH Zürich und der Zür-cher Hochschule der Künste, versteht sich als Laboratorium für Trans-disziplinarität und ist damit beauftragt, den Dialog zwischen den Geistes-und Sozialwissenschaften, den Natur- und Ingenieurwissenschaften, denmedizinischen Wissenschaften sowie den Künsten zu fördern. In diesemSinne veranstaltete es im Oktober 2017 gemeinsam mit dem Institut fürSozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der UniversitätZürich den Workshop„ Zusammenarbeit( en)“. Dieser stand unter demDiktum„ Wie werden Formen der Zusammenarbeit ausgehandelt, orga-nisiert und repräsentiert?"
Eingeladen waren sowohl Beiträge, die ihre Arbeitsformen undErfahrungen in inter- und transdisziplinären Kollaborationen reflektierenals auch solche, die sich mit der Erforschung von Formen der Kollabora-tion beschäftigen. Es konnte eine stattliche Anzahl an Referent__innenaus sehr verschiedenen Wissenschafts-, Kunst- und Praxisfeldern gewon-nen werden. Der Workshop war in fünf Panels mit jeweils zwei bis dreiVorträgen gegliedert, daneben gab es zwei Keynotes und ein Begleitpro-gramm, das in den Mittagspausen stattfand. Nach jedem Beitrag gab