Editorial
Das Jahr 2017 hat auf unterschiedlichen Ebenen Neuerungen und Ver-änderungen gebracht, über die wir an dieser Stelle informieren möch-ten. Birgit Johler, die die Zeitschrift seit 2008 hervorragend redaktionellbetreut hat, hat eine neue Stelle als Kuratorin am Haus der GeschichteÖsterreich angetreten. Wir danken ihr sehr herzlich für ihre stets verläss-liche, umsichtige und genaue Arbeit und die überaus kollegiale Koopera-tion zwischen Herausgeberschaft und Redaktion. An ihrer Stelle dürfenwir nunmehr Magdalena Puchberger begrüßen, die mit den Agenden derÖZV vertraut ist, da sie bereits für den Chronikteil zuständig war, unddie mit diesem Heft die Redaktion übernimmt.
Mittlerweile ist es auch gelungen, künftig alle unserer Universitäts-institute in Österreich in den Herausgeber- und Redaktionskreis einzu-beziehen. Aus Graz wird ab 2018 Katharina Eisch- Angus und aus Klagen-furt Ute Holfelder mitwirken. Aus Innsbruck hat sich Silke Meyer bereitsin diesem Heft engagiert. Wir freuen uns, damit wieder auf verbreiterterBasis das zentrale Fachorgan ÖZV verantworten zu können.
Die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde hat sich dazu ent-schlossen, eine offensive Open Access- Strategie zu verfolgen, die eineeinfache und umfassende Zugänglichkeit sicherstellt und die Sichtbarkeiterhöht. Alle älteren Ausgaben seit 1895 sind mittlerweile auf der Home-page des Volkskundemuseums Wien als PDF abrufbar und über einenIndex recherchierbar( https://www.volkskundemuseum.at/oezv_jahrgaenge). Jüngere Ausgaben werden seit dem Jahrgang 2016 nacheiner Frist von zumindest sechs Monaten ab Erscheinen in der DigitalenBibliothek der Universität Innsbruck zur Verfügung gestellt( http: // dig-lib.uibk.ac.at/OEZV).
In diesem Heft der ÖZV finden sich zwei weitere Texte, die ausder Wiener Tagung„ Treffpunkte: Dinge, Praktiken und Diskurse"hervorgingen und die von den Tagungsorganisator* innen Franz Eder,Oliver Kühschelm, Klara Löffler und Brigitta Schmidt- Lauber alsGastherausgeber* innenteam betreut wurden: Es handelt sich um den Bei-trag von Anamaria Depner zu„ Pflegedingen“ sowie einen Artikel vonHans Peter Hahn zu materieller Kultur. Zusätzlich konnte für dieses Heftein Beitrag von Laura Gozzer zu Aushandlungen im angespannten Woh-nungsmarkt der Stadt München aufgenommen werden. Er rekurriert