2003, Heft 1
30 Jahre Tür an Tür mit Leopold Schmidt
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Abb. 2: Volkskundliche Exkursion,, Nördliche Kalkalpen“ der Uni-versität Wien, Sommersemester1957: Leopold Schmidt durch-schreitet die Tür einesGetreidekastens
( Aufn.: Klaus Beitl, dia. 57.97.)
Zuhilfenahme des Sprichwörterschatzes- die Antwort auf eine Fragedes Dozenten, warum ich in Anbetracht der großen Entfernung vonVorarlberg und in einer Zeit noch beschwerlicher Existenz im Wiender Nachkriegsjahre nicht einfacher in Innsbruck Volkskunde studie-ren gegangen sei, daß man Volkskunde beim, Schmidt' und nicht beimSchmiedl lernen müsse.
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Von nun an erledigte ich meine Kolloquien regelmäßig und erhieltdafür auch die jeweiligen Abschlußtestate. Wenn es mir gestattet ist,an dieser Stelle im Studienbuch noch ein bißchen weiter zu blättern,erinnere ich mich, daß ich vor Antritt eines zweijährigen französi-schen Stipendiums im Wintersemester 1953/54 in Wien wohl derallerletzte Hörer von Arthur Haberlandt gewesen bin. Haberlandthatte in den fünfziger Jahren noch einmal seine frühere Lehrtätigkeitaufgenommen. Bei ihm hörte ich- beziehungsvoll für meine weiterefachliche Orientierung- die Vorlesungen ,, Österreichische Volkskun-de im Rahmen europäischer Volkskunde“ und„ Europäische Volks-kunde".