Jahrgang 
92 (1989) / N.S. 43
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erstehung, Auferstehung in Lixuri, die Ostertänze, Wettkämpfe, Litaneien, derhl. Georg der Sarakatsanen, der hl. Georgs- Kult), auf Pfingsten zu( 1. Mai, der som-merliche hl. Nikolaus, der Pfingstsonntag, die Volkskunde des Badeausfluges, tradi-tionell und heutig).

Der dritte Band verfügt über vier chronologische Abschnitte. Sommerbeginn( dasFest des hl. Konstantin und der hl. Helena, Anastenaria, kleinere Feste des Juni, derhl. Johannes, Johannes- Feuer, Klidonas, Erntebräuche), tiefer Sommer( der Juli mitseinen kleinen Heiligenfesten, die größeren Feste, die hl. Marina, der Prophet Elias,die hl. Paraskevi, der hl. Panteleimon, Druschbräuche und-lieder). Übergang zumHerbst( der Zyklus um das Marienfest am 15. August hier u. a. die bekannteStudie zur Schlangenmesse in Markopulos auf Kefallonia, die übrigen Augustfeste);zum Schluß die bekannten Kapitel zum Sommertourismus( Ausflüge, Umwelt, Tou-rismus, Archäologie, Folklore).

Der vierte Band umfaßt ebenfalls vier Abschnitte. Herbstanfang( September undSeptemberfeste: u. a. Kreuzerhöhung und der hl. Johannes; September und Schul-volkskunde), Altweibersommer( Oktober, Monat des Säens, hl. Demetrios, derAlmabtrieb), der winterliche Herbst( Olivenernte, die Heiligen des November:hl. Philippos u. a.). In einem Anhang werden hier Angaben aus Seminararbeitenvon Studenten der Universität Kreta veröffentlicht( zur Großinsel und verschiede-nen anderen griechischen Gebieten, die den Stand des Jahres 1980 wiedergeben; zudiesem Zeitpunkt unterrichtete der Emeritus der Univ. Ioannina an der neugegrün-deten Universität Kreta Volkskunde).

Der fünfte Band bringt Nachträge zum Winter- und Frühlingsabschnitt des Jahres-ablaufes, die sich vor allem auf die einzelnen Heiligenfeste beziehen. Er gliedert sichin sieben Abschnitte: Dezember( hl. Barbara, hl. Nikolaus und andere Heilige),Weihnachten( hl. Stefan), Jänner( hl. Domna oder Domnike- Hebammentag",der Karneval" der Zwölften, Heiligenfeste, die drei Hierarchen), Februar( hl. Cha-ralampos, hl. Blasius u. a., Blumenheilige, hl. Kassianos), Fasching und, Seelen-samstage"( Triodion, erste Woche, Käsewoche, Theater- Tanz Vermum-mung, der, Reine Montag"; die Seelensamstage, großer psychosabbato"), Festenach Ostern( Nachosterwoche, zweite Woche, die Woche des Gelähmten, der,, Samariterin,, des Blinden", der Donnerstag der Himmelfahrt, Pfingstwoche,zwei Maifeste, hl. Helena, hl. Christophoros).

Mit dieser Aufzählung ist freilich nur ein flüchtiger Einblick in dieses in anspre-chender( ,, kulinarischer") Form dargebotene Material, vorwiegend der religiösenVolkskunde, geboten; erst der noch zu erwartende sechste Band, der die Gesamt-und Detailregister bringen soll, wird den vollen Reichtum an Informationen undThemen dieser fünf Essaybände so richtig aufschlüsseln und würdigen können. Aberauch so bleibt dem interessierten Leser ein Lektüregenuß, der freilich auch eineminternationalen Publikum gegönnt werden sollte; der Fachmann entdeckt auch somanche wissenschaftliche Studie und so manchen bedeutenden Feldforschungsbe-richt in dieser Essay- Reihe. Lukatos hat mit diesem Œuvre neben der systematischen,, Einführung in die griechische Volkskunde eine Art Weiterführung" für Interes-sierte geschaffen.

Walter Puchner

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