Jahrgang 
92 (1989) / N.S. 43
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halten die Subventionen der öffentlichen Hand mit der Steigerung nicht mit. DieAuflage betrug wie bisher 1100 Stück, davon wurden 551 Exemplare verkauft( Abonnements) und 273 Exemplare als Tausch- bzw. Belegexemplare abgegeben.Wie bei den Mitgliedern ergab das auch bei der Zeitschrift eine kleine Steigerung derAbonnentenzahl.

Weiters konnte gemeinsam mit dem Österreichischen Fachverband für Volks-kunde vom Verein für Volkskunde der Lienzer Tagungsband ,, Kleidung- Mode-Tracht"( redigiert von Klaus Beitl und Olaf Bockhorn) als Band 7 der Buchreiheder Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde" herausgegeben werden.

d) Bibliographische Arbeitsgemeinschaft: 1988 erschien die Folge17-19 der Österreichischen volkskundlichen Bibliographie für die Jahre 1981 bis1983. Der Band wurde unter der Leitung von Klaus Beitl von Eva Kausel bearbeitet.Es wurde dabei erstmals eine elektronische Datenverarbeitung benützt.

B. Österreichisches Museum für Volkskunde

Die ursprünglich für Ende des Jahres 1988 vorgesehen gewesene Fertigstellung dergesamten Innensanierung und-adaptierung des Museumshauptgebäudes( ehem.Gartenpalais Schönborn) konnte wegen der seit Beginn des Jahres 1987 verfügtenBudgetrestriktionen und der damit verbundenen Aussetzung der noch erforderli-chen außerordentlichen Förderungsmittel des Bundesministeriums für Wissenschaftund Forschung nicht erzielt werden. Die Schausammlungen mußten deshalb nachder provisorischen Teileröffnung für eine Sonderausstellung im Winter 1987/88 am2. Februar 1988 wieder geschlossen und als Lagerraum für das Museumsgut aus dennoch nicht wiederhergestellten Schauräumen benutzt werden.

1. Raum und Beschaffung, Bau- und Sanierungsarbeiten:

Ungeachtet dieser beträchtlichen Verzögerung des Baugeschehens konnten imVerlauf des Jahres 1988 dennoch der weitere Ausbau der Infrastruktur und dieReorganisation des Raumprogramms im Museumshauptgebäude vorangetriebenwerden. Vor allem ist hinzuweisen auf die Fertigstellung des gemauerten Verbin-dungstraktes zwischen dem Direktions- und Bibliotheksflügel des Museumsinnen-hofes, wobei neben der Anfertigung einer stilgerechten Hoffassade mit einem brei-ten Torbogen im Erdgeschoß im Obergeschoß anstelle eines alten gedeckten Über-ganges ein zusätzlicher Arbeitsraum( Raum 126) geschaffen wurde, der nunmehr alsBüro des Vereins für Volkskunde verwendet wird. Gleichfalls eine denkmalpflegeri-sche Maßnahme bedeutete der Abbruch einer provisorischen Trennwand und dieFreilegung einer historischen Steinballustrade im Bereich des Bibliotheksaufganges( Raum 132); das auf diese Weise geschaffene Vestibül wird nunmehr als Empfangs-raum genützt. Hierbei wie auch bei der Erneuerung der Maler- und Anstreicherar-beiten in den Schauräumen 108, 109 und 115 im Obergeschoß/ Ost und bei der Reno-vierung der Sanitäranlage Raum 127 konnten weitgehend hauseigene Handwerkereingesetzt werden.

Die Schließung der Schausammlung ermöglichte eine außerordentliche Schwer-punktbildung im Bereich der internen Museumsarbeit. Insbesondere die Studien-sammlungen für Keramik( ca. 14.000 Objekte), für Eisen- und Metallgegenstände( ca. 6000 Objekte), für Graphik( ca. 30.000 Objekte) sowie für Ledergegenständeim Museumshauptgebäude, für Holzgegenstände( ca. 15.000 Objekte) im BunkerSchönbornpark sowie für Trachten und Textilien( ca. 25.000 Objekte) und für Möbel

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