Fünf Beiträge nähern sich dieser Thematik von unterschiedlicher Seite. Kurt Rött-gers( Hagen) legt Grundsätzliches in seinem Aufsatz„ Die Erzählbarkeit desLebens"( S 5-18) dar, während Lutz Niethammer( Hagen) eine spezielle Fragestel-lung anspricht:„, Annäherung an den Wandel. Auf der Suche nach der volkseigenenErfahrung in der Industrieprovinz der DDR"( S. 19-66). Der anschließende Bei-trag„, Biographie der Namenlosen“ von Richard Maria Werner( Lemberg) ist einReprint aus dem„, Jahrbuch für lebensgeschichtliche Kunst und Forschung. Biogra-phische Blätter, herausgegeben von Anton Bettelheim, Berlin 1895" und umfaßtmethodische und methodologische Überlegungen zur biographischen Forschung,die noch heute von Interesse sind.
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Zwei regionale Übersichten ergänzen den Aufsatzteil Ulrich Tolksdorf( Kiel)berichtet über„ Ethnotexte aus Ost- und Westpreußen“( S. 105-112) und Hans-Joachim Schröder( Hamburg) stellt das„ Archiv für alltägliches Erzählen“ imHamburger Institut für Volkskunde“ vor( S. 113-120) und folgen so demAnspruch der Zeitschrift, die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern zu för-dern, indem man über vorhandene Archive und Sammlungen oder geplante ProjekteMitteilung macht.
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Die Zeitschrift ,, Bios“ ist somit sicher eine wichtige Neuerscheinung, der man vielErfolg( und viele Abonnenten) wünschen kann.
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Eva Kausel