Schönborn und das Studiensammlungsgebäude Bunker Schönbornparkhat die Stadt Wien inne.
Die bestehenden Rechtsverhältnisse sollten im Lichte der gegenwärti-gen Schwierigkeiten des Österreichischen Museums für Volkskunde imZusammenwirken der betroffenen Partner- Bund, Stadt Wien, Vereinfür Volkskunde- auf ihre tatsächliche Funktionsfähigkeit hin überprüftund die sich ergebenden Rechte und Pflichten in einem zu erstellendenschriftlichen Vertragswerk festgehalten werden.
2. Im Zuge dieser Bereinigung der gegenwärtigen Rechtslage sollen zwischenBund, Stadt Wien und Verein grundsätzliche Verhandlungen über diezukünftige Rechtsstellung des Österreichischen Museums für Volkskundegeführt werden, wobei als mögliche Rechtsformen
a) die Neuformulierung eines vom Bund und der Stadt Wien getragenen,, Vereinsmuseums“,
b) die Überleitung des Österreichischen Museums für Volkskunde in eineStiftung oder
c) die Schaffung einer öffentlich- rechtlichen Konstruktion
in Betracht zu ziehen wären.
3. Für die Beratung der anstehenden Fragen der Rechtsstellung des Öster-reichischen Museums für Volkskunde sowie der vermögensrechtlichen,organisatorischen, wirtschaftlichen und personellen Angelegenheiten, diedas gemeinsame Interesse von Bund, Stadt Wien und Verein für Volks-kunde/ Österreichisches Museum für Volkskunde betreffen, soll innerhalbdes Vereins für Volkskunde als zuständiges Organ ein ,, Kuratorium für dasÖsterreichische Museum für Volkskunde" mit einem entsprechenden Sta-tut geschaffen werden.
7. Allfälliges
Zum Allfälligen gab es keine Wortmeldung.
Anschließend an die Generalversammlung fand um 18 Uhr der öffentliche Fest-vortrag von Univ.- Prof. Dr. James R. Dow von der Iowa State University„ Zuramerikanischen Volkskunde. Standortbestimmung der heutigen Theorie und Pra-xis" statt.
Den Abschluß der Generalversammlung bildete wie in den vergangenen Jahrenein Empfang im„, Roẞstall" und im Keller des Österreichischen Museums für Volks-kunde. Für die Vorbereitungen des Buffets dankt der Verein den eifrigen DamenMaresch, Janda und Kolar sehr herzlich.
( Klaus Beitl, Franz Grieshofer, Gerhard Maresch)
Tätigkeitsbericht des Ethnographischen Museums Schloß Kittsee 1987
1. Raum und Beschaffung
Am Schloßgebäude wurden die Sanierungsarbeiten an der Altane auf der Garten-seite fortgesetzt und abgeschlossen( Steinmetz- und Spenglerarbeiten), was durchFörderungsmittel des Bundesdenkmalamtes/ Landeskonservatoriat Burgenlandermöglicht wurde. Im Pförtnerhaus wurden die noch ausstehenden Arbeiten durch-
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