,, Die Tiere suchen ihre Stallungen auf. Hunde und Katzen suchendie menschliche Nähe. Die Kühe werden sehr unruhig und muhen,die Pferde drängen auf Heimfahrt“( Prottes).„ Pferde und Rinderwerden unruhig und verweigern Nahrungsaufnahme"( Waltersdorfan der March).„ Die Schafe auf der Weide drängen sich zusammen"( Drösing).
,, Der Mensch reagiert vor dem Gewitter durch Schweißausbrü-che, Arbeitsunlust, Nervosität, Kopfweh und Schlafstörungen“( Auersthal).
In den folgenden Fragen wird auf das Naturphänomen Gewitternoch näher eingegangen. Es geht vor allem darum, zu erfahren, obdie Intensität eines Gewitters von der Richtung, aus der es kommt,abhängt.
5. Frage: Welchen Weg schlagen in Ihrem Gebiet die Gewitterhauptsächlich ein?" und die 6. Frage:„ Aus welcher Himmelsrich-tung kommen die Gewitter, die sich zu Unwettern entwickeln?"
Gewitter ziehen meist von Westen nach Osten der Zaya bzw. derDonau entlang( Ebenthal, Deutsch Wagram). Gewitter schlagenselten einen direkten Weg ein, sondern ziehen von West über Nordnach Ost( Velm- Götzendorf). Manchmal drehen sich die Gewitter,von Westen kommend, im Kreise( Jedenspeigen). Wiederholt wirddie Meinung vertreten, daß Wasser( March, Donau) die Gewitteranziehe( Ebenthal, Lassee, Waltersdorf an der March). VomSüden kommt sehr selten ein Gewitter. Die Gewitter ziehen längsder Donau und der March entlang( Richtung Marchegg bis zu denKleinen Karpaten), so daß nur wenige Gewitter das Lasseer Orts-gebiet erreichen. Raasdorf ist häufig die Wetterscheide! Gewittervon Westen gehen meist nur bis Raasdorf, dann teilt sich die Gewit-terfront in Richtung Donau und March auf( Lassee). Nach Protteskommen die Gewitter vom sogenannten„ Coloredoberg“, der imWesten dieses Ortes liegt. Sie sind nicht zu fürchten. Nach Beob-achtungen von Drösing und Waltersdorf an der March laufen diemeisten Gewitter ebenfalls von West nach Ost. Der Steinberg beiNeusiedl an der Zaya, 317 m hoch, und auch der Eichhornwald, einFöhrenwald auf einer Anhöhe, beeinflussen die Zugrichtung derGewitter. Die nördliche Gewitterzelle verlagert sich mit dem Ver-lauf der Zaya der March zu, die südliche Zelle zieht über Zisters-dorf zum Weidenbachtal. Im Drösinger Feld regnet es dabei sehrwenig.„ Wir bleiben buchstäblich im Trockenen sitzen." Über-
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