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Österreichische Zeitschrift fur Volkskunde
LXIV/ 113, 2010, Heft 3+ 4
MARIAHULF
Abb. 3 Kartusche über dem Hauptportal
besondere Relevanz:» In den kulturellen Alltagspraktiken werden überdie Konstitution von Räumen soziale Positionen und Machtverhältnisseausgehandelt«<. Erst ein relationaler Raumbegriff, der Raum nicht alsneutralen Behälter, sondern als Produkt von Handlungen und als sichverändernde Konfiguration von Beziehungen begreift, wird dieser Tat-sache gerecht. Kurzum: Räume- und damit auch Kirchenräume sind>> stets neu zu konstituierende relationale( An-) Ordnungen sozialer Gü-ter und Lebewesen«. 10 Von hier aus kommen Kirchen als Orte in den
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Vgl. Karl Kaser: Familie und Verwandtschaft auf dem Balkan. Analyse einer unter-gehenden Kultur. Wien, Köln und Weimar 1995, S. 199.
8 Martina Löw: Raum- Die topologischen Dimensionen der Kultur. In: FriedrichJaeger, Burkhard Liebsch( Hg.): Handbuch der Kulturwissenschaften, Band 2. Stutt-gart 2004, S. 46-59, hier S. 49.
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Folgende zwei Studien adaptieren Martina Löws raumsoziologische Überlegun-gen dezidiert für die Analyse von Kirchenräumen: Tobias Woydack: Der räumlicheGott. Was sind Kirchengebäude theologisch? Schenefeld 2005, S. 21-35; Dürr( wieAnm. 5), S. 15-22.
Löw( wie Anm. 8), S. 58. Vgl. dazu auch dies.: Raumsoziologie. Frankfurt a. M.
2001.