106 Österreichische Zeitschrift für Volkskunde
LXVI/ 115, 2012, Heft 1+ 2
III. Volksschauspiel
15-37; entsprechen 39, 10, 13043, 24, 31, 71, 64, 42, 23, 72, 206, 208, 65,220, 322, 326, 216, 415, 413, 117, 318, 416.
IV. Volkslied
28-52; entsprechen 9, 41, 124, 121, 125, 219, 320, 425, 325, 405, 402,
411, 412, 431, 429.
V. Literaturwissenschaft
53-61; entsprechen 133, 213, 214, 328, 428, 427, 436, 408, 410.
Manche Unterlagen hatte Schmidt bereits im November 1941 ver-fasst, andere tragen wie das Begleitschreiben das Datum 27. März 1942;vom 28.3.1942 stammt schließlich das truppenärztliche Zeugnis: DieUntersuchung des Obergefreiten Leopold Schmidt der Dienststelle L 36866Lg.P.A. Königsberg( Pr.) ergab keinen krankhaften Befund( S. 48–51).
Mit Schreiben und Paket vom 31.3.1942 schickte Schmidts Gat-tin Margarete aus Wien dann mit der Bitte, sie dem am 27.3. einge-reichten Habilitationsantrag ihres Mannes beizufügen, noch dessengesammelte wissenschaftliche Veröffentlichungen an das Dekanat derBerliner Universität( S. 124).12 Das war zwar nicht erforderlich, magaber aus Gründen, auf die noch einzugehen sein wird, durchaus sinn-voll gewesen sein. Der Eingang dieser Sendung ist daher auch nicht aufeinem undatierten Formblatt verzeichnet, auf dem abgehakt ist, wasalles vorzulegen war; Häkchen fehlen lediglich bei den abschließendenPunkten: Gutachten über die Habilitationsschrift; Dozentenschaft;Rektor; Bericht des Dekans( S. 125) – ein klarer Hinweis darauf, dasszwar das eigentliche Verfahren noch nicht begonnen hatte, aber die Vo-raussetzungen dafür gegeben waren.
Leopold Schmidt und seine» Wiener Volkskunde<<
An dieser Stelle ist es angebracht, darzulegen, wie sich der fastDreißigjährige der Berliner Kommission präsentiert hatte, wie die Ge-schichte seiner» Wiener Volkskunde« verlaufen war und welche Rolle
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Der Brief endet mit dem Hinweis, dass drei in ungarischen Zeitschriften erschieneneBeiträge kriegsbedingt nicht zu beschaffen waren, nämlich die Nummern 16, 18 und21( 1977: 10, 43 und 71).