Olaf Bockhorn, Projekt» Historische Holzverwendung in Österreich<<
einem vorbereitenden Gespräch der Autor dieses Beitrags zur Mitar-beit eingeladen und schließlich mit der Aufgabe betraut, die einschlä-gige Literatur, also primär Beiträge zur Haus- und Geräteforschung,auszuwerten, weiters zumindest zwei Museums inventare zu sichtensowie Kontakte zu Museen herzustellen( was im Falle von Spittal undBaldramsdorf auch geschah, nachdem eine der ursprünglich vorgese-henen musealen Sammlungen, das Österreichische Forstmuseum Sil-vanum in Großreifling- Landl, Steiermark, für die Aufnahmearbeitendurch Andrea Klein nicht mehr zur Verfügung stand).
Als Inventare waren nach vorheriger Absprache jene der volks-kundlichen Abteilung des Oberösterreichischen Landesmuseums inLinz und des( den Oberösterreichischen Landesmuseen angehören-den) Schlossmuseums Freistadt ausgewählt worden, die auf elektroni-schem Wege zugänglich gemacht wurden. Ihre Auswertung übernahmin seit Jahrzehnten gewohnter Weise der Zusammenarbeit ElisabethBockhorn; im Falle des Freistädter Museums war die Sichtung relativeinfach, da man nur jene Inventarnummern übermittelte, die über dasStichwort>> Holz«< erfassbar waren. Nicht a priori ausgeschieden wur-den auch Objekte, bei denen als Holzart lediglich Hart- oder Weich-holz angegeben war( dazu unten mehr), wiewohl diese Kategorisierungfür das Ziel des Projekts nur sehr bedingt Informationswert besitzt.Das Inventar des Linzer Museums erwies sich hingegen als ungleichaufwändiger zu bearbeiten, weil man da als Suchbegriff die jeweiligeHolzart hätte eingeben müssen, die es ja zu ermitteln galt. Hier muss-ten sämtliche zur Verfügung stehende Angaben zu etwa 30.000 Ob-jekten durchgesehen werden. Erfasst wurden, soweit entsprechendeAngaben vorhanden waren, außer der Holzart: Bezeichnung( offizielleund mundartliche) des Objektes, Inventarnummer, Alter und Her-kunftsort
Das Schlossmuseum Freistadt besitzt 91 Objekte, bei denen die je-weilige Holzart im Inventar angegeben ist; 20 verschiedenen Hölzer,von Ahorn bis Zwetschke, lassen sich nachweisen. Sechsmal ist ledig-lich Weich-, 58- mal Hartholz angegeben. Bei den Beständen des Lin-zer Museums kommen zu den sozusagen» anonymen<< Bezeichnungen( 7- mal Hartholz, 83- mal Weichholz) immerhin ziemlich genau 600
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Dafür sei Frau Dr. Andrea Euler, Leiterin der volkskundlichen Abteilung amOÖ. Landesmuseum, und Kustos Fritz Fellner, Freistadt, herzlich gedankt.
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