2000, Heft 4
Literatur der Volkskunde
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( S. 33 ff. ebenfalls mit Musiknoten), Goffredo Plastino( Cantazaro, NewYork) zu ,, Drumming in the Night, Rite and Performance in Bajo Aragón",Spanien( S. 51 ff. mit mehreren Abbildungen), Ivan Lozica untersucht das„ Koleda“-Singen mit seinen Verkleidungen als Ansatzpunkt für das kroati-sche Theater( S. 67 ff.), Oskár Elschek( Bratislava) berichtet über das slo-wakische Arbeitsprojekt ,, Corpus Musicae Popularis. Ein Beitrag zu deneuropäischen Volksmusik- Gesamtausgaben“( S. 85 ff.), Zmaga Kumer über,, Ludvík Kuba als Sammler slowenischer Volkslieder"( S. 99 ff.), AlicaElscheková( Bratislava) über„ Musikvergleich und Computertechnik"( S. 105 ff.). Alois Mauerhofer( Graz) interessiert sich für das Singen alskollektivem Akt ,,, Singen in Gruppen“( S. 117 ff.), Michael Weber( Wien)analysiert die Folklore- Szene der sogenannten Volksmusik: ,, The NockalmQuintett as a Representative of Folkloristic Music in Austria“( S. 129 ff.),Svanibor Pettan( Ljubljana) dokumentiert Zigeunermusik Glossar ::: zum Glossareintrag Zigeunermusik im Raum Kosovo( S. 143 ff. Musiknoten, 1 Abb.). Den Band beschließen insgesamt 20 Buch-besprechungen, die die Reichweite der Forschungsinteressen und den gei-stigen Metabolismus des Instituts spiegeln.
Walter Puchner
KAKABURA- TILI, Rea: Ανάμεσα στο αστικό κέντρο και τις τοπικές κοινωίες. Οι σύλλογοι της επαρχίας κόνιτσας στην Αθήνα( Zwi-schen dem Urbanzentrum und den Dorfgemeinden. Die Vereine der ProvinzKonitsa, Epirus, in Athen]. Konitsa, Kulturzentrum der Gemeinde Konitsa1999, XIX, 305 Seiten, 35 Abb. auf Taf. und im Text, Tabellen, Englishsummary.
Jeder, der in der Bergwelt von Epirus oder Eurytanien herumgekommen ist,kennt das Bild der wohlerhaltenen, Haus um Haus restaurierten, aber völligausgestorbenen Dörfer, in denen Leben nur in den Osterferien und zurSommerzeit aufkommt, wenn die einstigen Bewohner aus Athen, Amerikaund Australien zurückkommen, um mit den Kindern die Ferien in ihremsonst bereits unbewohnten Geburts- und Heimatort zu verbringen. Dasganze Jahr über existiert die Kommunität nur in den Köpfen und Herzen derverstreuten Bewohner, als ,, imaged communities“, oder in den Vereinen, dievor allem im attischen Becken ihren Sitz haben, weil der melting pot Atheneben eine große Zahl von Einwohnern fast aus jedem griechischen Dorfaufweisen kann, und Kontakte, Kommunikation, Vereinsgründung und Ver-einsleben relativ leicht zu organisieren sind. Diesem Phänomen des lokalenVereinswesens in der Wasserkopf- Metropole, die fast die Hälfte der gesam-