Aufsatz in einer Zeitschrift 
Ein Votivbild beginnt zu sprechen : Votivbildstudien 3: Votivbild aus der Maria-Heimsuchungs-Kapelle in Bayerbach an der Rott, BA Griesbach (Niederbayern), 1761
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2000, Heft 2

Mitteilungen

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macht werden, wie umgekehrt die Identität eines historischen kulturellenSachgutes eine dokumentierte Aufhellung erfahren hat. Der Wunsch derkorrespondierenden Gewährsleute, das Originalbild und zugleich seine be-diensteten ,, Behüter gelegentlich eines Besuches in Wien kennenzulernen,erfreut sich der Gegenseitigkeit.

Anmerkungen

1 Die auf den Sammlungen des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wienberuhenden Bildmonographien im Salzburger Residenz Verlag waren im einzel-nen: Schmidt, Leopold: Hinterglas. Zeugnisse einer alten Hauskunst. Salzburg1972; ders.: Zunftzeichen. Zeugnisse alter Handwerkskunst. Salzburg 1973;ders. Volksmusik. Zeugnisse ländlichen Musizierens. Salzburg 1974; Beitl,Klaus: Votivbilder. Zeugnisse einer alten Volkskunst. Salzburg 1974; ders.:Liebesgaben. Zeugnisse alter Brauchkunst. Salzburg 1974; ders.: Landmöbel.Zeugnisse alter Handwerkskunst. Salzburg 1976; ders.: Volksglaube, Zeugnissereligiöser Volkskunst. Salzburg 1978. Auf der Sammlung des Spielzeugmuseumsdes Salzburger Landesmuseums Carolino Augusteum hingegen fußt in derselbenBuchreihe: Kutschera, Volker: Spielzeug. Spiegelbild der Kulturgeschichte. Salz-burg 1975.

2 Beitl, Klaus: Dinge als Zeichen. In: Umgang mit Sachen. Zur Kulturgeschichtedes Dinggebrauchs. 23. Deutscher Volkskundekongreß in Regensburg vom 6.-11.10.1981, hg. von Konrad Köstlin und Hermann Bausinger(= RegensburgerSchriften zur Volkskunde, Bd. 1). Regensburg 1983, S. 291–303. Pötzl, Walter:Prosopographie und Volkskulturforschung. In: Volkskultur- Geschichte- Regi-on. Festschrift für Wolfgang Brückner zum 60. Geburtstag. Hg. von DieterHarmening und Erich Wimmer.(= Quellen und Forschungen zur EuropäischenEthnologie, Bd. VIII). Würzburg 1990, S. 111-127.

3 Ein beredtes Beispiel unter zahlloser anderer Fachliteratur konnte ich darstellenanhand einer gemalten Votivtafel des Jahres 1755 aus der Wallfahrtskirche zuU.L. Frau von Tschagguns im Montafon( Vorarlberg), die sowohl in Bild undBildtext als auch in dem 1757 gedruckten Tschaggunser Wallfahrts- und Mira-kelbüchlein den Anlaßfall eines familiären Unglücks im wasserführenden Kanaleiner Mühle schildert; vgl. dazu Beitl, Klaus: Die Votivbilder der MontafonerGnadenstätten. Inventarisierung und Interpretation des Gegenwartsbestandes. In:Jahrbuch des Vorarlberger Landesmuseumsvereins 1963, Bregenz 1964, S. 70-142; nochmals ausführlich in: ders., Votivbilder( wie Anm. 1), S. 5–9.

4 Beitl, Klaus: Votivbildstudien: 1. Votivbild aus dem ehem. Benediktinerinnenklo-ster Sonnenburg( Südtirol), 1679; 2. Votivbild aus der Schatzkammerkapelle desMinoritenklosters in Graz. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 29( 78),Wien 1975, S. 104-118.

5 Beitl, Votivbilder( wie Anm. 1), S. 139, dazu Abb. 16 mit Kommentar aufS. 66-67. Zur Provenienz der Votivtafel Inv.-Nr. 52793 im Sammlungsbestanddes Österreichischen Museums für Volkskunde vermerkt das Inventarbuch:Angekauft in der 3. Deutschen Kunst- und Antiquitätenmesse München 1958. Mitdem Zusatz: In der 3. Deutschen Kunst- und Antiquitätenmesse führten die beiden