Verein und k. k. Kaiser Karl- Museum für österreichische Volkskunde.
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gelingen werde, die Zahl der Stifter und Gründer in Hin-kunft verdoppelt und verdreifacht zu sehen, um als ent-sprechender Ausdruck der vaterländischen Gesinnung und der Pietätunserer Bevölkerung für die angestammten Volksgüter geltenzu dürfen.
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Die finanzielle Sammelaktion des Museums ist bei allenerreichten bisherigen Erfolgen- daher noch keineswegs abgeschlossen.Angesichts der ungewöhnlich großen Kostenansprüche, die dem Museumim Übersiedlungsjahr bei den jetzigen schwierigen Verhältnissenin mehrfacher Höhe als vorausgesehen war- erwachsen sind, und umfür die künftigen Verwaltungskosten sowie für denunumgänglichen weiteren Ausbau der Sammlungeneinen Fonds in angemessener Höhe zu sichern, bedarfes noch einer sehr ansehnlichen Steigerung der freiwilligen Zu-wendungen von Seite hochsinniger Gönner. Das Präsidium ist sicher,daß weitere reichliche Unterstützung unserer edlen vaterländischenSache nicht ausbleiben wird und dankt auch besonders der Presse,im besonderen Fräulein Marie v. Glaser, Herrn Hauptmann KarlWerkmann, Herrn Redakteur Rudolf Holzer für die warmeEmpfehlung und Hilfeleistung, welche allen einschlägigen Aktionender Museumsleitung zugute gekommen ist.
Neben der privaten Hilfeleistung hatte sich unser Unternehmenaber auch der finanziellen Unterstützung der niederösterreichischenHandels- und Gewerbekammer, der StadtvertretungWiens und besonders seitens der staatlichen Verwaltungzu erfreuen. Das Präsidium verzeichnet mit wärmstem Dank denEmpfang namhafter staatlicher Zuschüsse zu den Übersiedlungskosten,welche dem Kaiser Karl- Museum vom k. k. Ministerium fürKultus und Unterricht sowie vom k. k. Ministerium füröffentliche Arbeiten zugekommen sind. Für die Bestreitung derinfolge der Übersiedlung des Museums in das eigene Gebäudenamhaft gesteigerten dauernden Verwaltungskosten sind dem KaiserKarl- Museum mit Zustimmung des Finanzministeriums erhöhte staat-liche Zuschüsse in sichere Aussicht gestellt worden. Das Präsidiumbringt Ihren Exzellenzen den Herren Ministern Dr. L. Ćwikliński,E. Ritter v. Homann und Dr. F. Freiherrn v. Wimmer denwärmsten Dank für die in diesen Zuwendungen kundgegebenestaatliche Anerkennung der Bedeutung und der Leistungen unseresVereines und seines Museums für die Pflege der österreichischenVolkskunde zum Ausdruck.
Im gleichen ist die Ordnung einer weiteren für das Museum überausbedeutungsvollen Angelegenheit, nämlich die organisatorische Aus-gestaltung unseres Instituts, Gegenstand besonderer Vorsorge derVereinsleitung gewesen. In der Museumsverwaltung ist nunmehr vomMinisterium für Kultus und Unterricht mit Zustimmung des Finanz-