Library / Self-PublishedÖsterreichische Zeitschrift für Volkskunde24 (1918) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde

  
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24 (1918) / Zeitschrift für österreichische Volkskunde
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Verein und k. k. Kaiser Karl- Museum für österreichische Volkskunde.

und mit vaterländischer Freude für diese umfassende Neugestaltunginteressieren, ein Interesse, das sich auch in werktätiger Opfer-bereitschaft und hochherziger Munifizenz für die materielle Sicherungunseres Instituts vielfach in dankenswertester Weise betätigt hat.

Die angesichts der großen Aufgaben dringend notwendig ge-wordene Werbetätigkeit im Interesse einer ausgiebigen Vermehrungdes Mitgliederstandes, namentlich an Stiftern, Gründern undFörderern, hat mit dankenswertester Unterstützung seitens einesunter dem Ehrenpräsidium Ihrer Exzellenz der Frau Gräfin N. Berch-told stehenden Damenkomitees von Seite unseres Arbeitsausschussesmit voller Energie eingesetzt und die erfreulichsten Erfolge gezeitigt.Es ist den besonderen Bemühungen und der lebhaften persönlichenAgitation der Herren Vizepräsidenten Dr. A. Breycha, Museums-direktor Prof. Dr. M. Haberlandt und Dr. R. Trebitsch zu ver-danken, daß zur Sicherung der außerordentliche Kosten bedingendenUbersiedlung der Museumssammlungen sowie der notwendigenbaulichen Umänderungen im Schönborn- Palais, das der gründlichstenRenovierung vom Dach bis zum Keller bedarf, endlich für die Neu-einrichtung der Sammlungen und den großen Bedarf an Kästen,Vitrinen, Pulten und sonstigen Einrichtungsbehelfen die erforderlichengroßen Mittel zum ansehnlichen Teil schon bereitgestellt werdenkonnten. Bei dieser Werbetätigkeit haben die für die Museumssachein gütigster Weise sich interessierenden Stifter Herr und FrauKommerzialrat J. Mautner hervorragenden hilfreichen Anteil ge-nommen. Das Präsidium und die Museumsdirektion fühlen sichangenehm verpflichtet, ihnen hiefür auch öffentlich auf das wärmstezu danken. Verbindlicher Dank wird in der gleichen Richtung auchFräulein Marie v. Glaser, Frau Generalkonsul Emmy v. Medinger,Frau Sektionschef M. G. Breycha und Frau Valerie v. Weiß-Olak geschuldet.

In munifizentester Weise haben mit besonderen hohen undgroßmütigen Widmungen Herr Präsident Paul Ritter v. Schoeller,auch zum Gedächtnis seines verewigten Bruders, des Herrn PhilippRitter v. Schoeller, sowie die Herren Generalrat Bernhard Wetzler,Präsident J. Mautner, Dr. Rudolf Trebitsch und BürgermeisterL. Schutzmann unserem patriotischen Unternehmen ihre Sympathienbezeugt. An hundert Persönlichkeiten, Korporationenund Anstalten haben sich als Stifter, Gründer und förderndeMitglieder in edelsinniger Weise bisher bereit gefunden, demKaiser Karl- Museum ihre Unterstützung zu gewähren. Ihre Namenund Spenden sind weiter unten im Einzelnen ausgewiesen. Mit demwärmsten Dank für diese bedeutungsvolle Förderung und Sicherungunseres Instituts verbindet das Präsidium die zuversichtliche Hoffnung,daß es der siegreichen Werbekraft unserer bedeutungsvollen, derHeimat und dem österreichischen Staatsgedanken geltenden Aufgaben