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Sawicki,
Katechet in Rožnau, endlich eine Reihe von Oberlehrern und Lehrern,Herr Kočik in Potetsch, Herr Tomašek in Ober- Bečwa, HerrJuřeň in Bistřitz( Bystřice), Herr Proín in Groß- Karlowitz, HerrKyněl in Jassena( Jasená) und andere.
I. Kurze physiogeographische und anthropogeographischeSkizze der Mährischen Walachei.
Die Mährische Walachei, zwischen dem March-, Bečwaflusse undder schlesischen und ungarischen Grenze gelegen, ist ein aus-gesprochenes Gebirgsland. Die ganze Fläche wird von einem Mittel-gebirge eingenommen mit sanft gewellten, aber bis 1000 m und darüberreichenden Bergrücken, die mehr oder weniger parallel zueinandervon SW nach NE streichen. Neben diesem Hauptstreichen gegen NE,das besonders deutlich bei den südlichen Gebirgsrücken hervortritt,haben die nördlichen Rücken eine mehr östliche Richtung und infolge-dessen laufen fast alle diese Gebirgsfalten in der Gegend der JablunkauerFurche zusammen, wie dies schon Kořistka ¹) und in jüngerer ZeitHan slik dargelegt haben. Die Bergrücken haben eine durch-schnittliche Höhe von 800 bis 1000 m, nur der schlesische Grenzrückenerhebt sich zu durchschnittlich 1000 bis 1200 m. Aber ihre Formensind im allgemeinen weich und sanft, wie es ja überall für die Beskidencharakteristisch ist; ihr paralleler Verlauf erklärt sich aus der geo-logischen Struktur und der morphologischen Evolution des Landes.³)
Die petrographische Zusammensetzung( Flysch), die Höhen-verhältnisse( Talböden 300 bis 500 m, Gebirgsrücken 600 bis 1000 m)und das Klima bringen es mit sich, daß die ganze Mährische Walacheivon einer mehr oder minder dicken Verwitterungsrinde bedeckt ist, dieallerdings nur dort, wo sie ebenes Gelände bedeckt, ausgedehntenAckerbau gestattet, an den steilen Gehängen aber nur große Wald-
ein bescheidener
und Weideflächen duldet. Nur stellenweiseAckerbau auch an den Gebirgshängen bis zu 700 m möglich und dagestatten die gereiften, sanften Landschaftsformen auch eine Besiedlungdieser Hänge durch einzelne Wirtschaften( Paseken). Sonst jedochdrängen sich die Ortschaften natürlicherweise in den Talfurchen undauf den breiten Talböden zusammen. Besonders die Terrassenreste sindzur Ansiedlung wohl geeignet; die engbodigen Durchbruchstäler unddie Quertäler dagegen sind arm an Siedlungen und an Ackerflächen,die Siedlungen erscheinen dort an den Fuß der Gehänge eng zusammen-gedrängt und die Bevölkerung sucht ihren Erwerb zum großen Teilentweder in der Industrie und im Handwerk oder außerhalb der Heimat.Die Undurchlässigkeit der Flyschgesteine bringt es mit sich, daß es1) Kořistka: Die Markgrafschaft Mähren. Brünn 1860.
2) Han slik Grenzen der Westbeskiden. Mitteilungen des Beskidenvereines 1904.3) Paul: Das mährisch- ungarische Grenzgebirge. Jahrbuch der K. k. geologischenReichsanstalt, Wien 1890, 40. Sawicki: Z fizyografii Karpat Zachodnich( Zur Physio-graphie der Westkarpaten). Archiwum naukowe, Lemberg, sp. pag. 96/97.