Heft 
45 (2010) 1-10
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VOLKSKUNDE IN ÖSTERREICH

NACHRICHTENBLATT DES VEREINS FÜR VOLKSKUNDE IN WIEN

Jahrgang 45

EINLADUNG

1.

Wien, Jänner 2010

Folge 1

zu dem am Donnerstag, den 21. Jänner 2010, um 18 Uhr, im ÖsterreichischenMuseum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien, stattfindenden Vor-trag

Was Textilien erzählen können

von Univ.- Lekt. Dr. Angela Völker- Prohaska

Textilien, in den unterschiedlichsten Zusammenhängen verwendet, sind Zeugendes täglichen wie des festlichen Lebens. Sie dokumentieren europäische Modenebenso anschaulich wie Kostüme aus exotischen Glossar ::: zum Glossareintrag  exotischen Ländern. Stoffe und Gewändererzählen von der Hochschätzung fremder Kulturen, vom beeindruckendenPrunk und höchster künstlerischer Qualität kirchlicher Gewänder, aber auch vonder farbenfreudigen Innenraumgestaltung des Biedermeier und anderer Epo-chen.

HINWEISE

WIEN. Verein für Volkskunde Mitgliedsbeitrag und Abonnement der ÖZV 2010.- Der Verein für Volkskunde wünscht seinen Mitgliedern ein gutes Neues Jahr! Dasvergangene Jahr hat für unseren Verein und das Museum, abgesehen von den übli-chen Aktivitäten im Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich, Einiges in Bewegunggebracht. Auf Initiative des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kulturwurde in einem intensiven Diskussionsprozeß ein von Mitgliedern des Volks- unddes Völkerkundemuseums gleichermaßen getragenes Konzept zur Zusammenfüh-rung der beiden Museen mit einem im internationalen Kontext neuartigen inhaltlichenAnsatz entwickelt. Der bisherige konstruktive Verlauf der Gespräche lässt uns hoffen,dass es in diesem Jahr bereits gelingen könnte, die nötigen organisatorischen, struktu-rellen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts zu schaf-fen. Dies würde bedeuten, dass aus dem derzeitigen( bundeseigenen) Völkerkunde-museum und dem( vereinseigenen) Volkskundemuseum ein neues gemeinsames undeigenständiges Kulturmuseum des Bundes entsteht, das eine empfindliche Lücke inder bisherigen Sammlung Österreich" schließt. Die nicht mehr zeitgemäße Auftei-lung in europäische und außereuropäische Kulturen wird damit zumindest auf musea-

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