44. Jg./2009
Volkskunde in Österreich
Folge 1
pen. Informationen: Tel+43 7242 235.7350, burgwels@wels.gv.at, www.wels.at, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So 10-16 Uhr
WIEN. Verschachtelt und behütet.- Bis 15. Jänner 2009 sind im Ausstellungszent-rum Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5 bzw. Grashofgasse 3, 1010 Wien, über90 Trachtenhauben,-hüte und Kronen aus Österreich, Deutschland und der Schweizzu sehen. Die Sammlung wurde bis in die 1930er Jahre von Agnes Kinz zusammen-gestellt. Das Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für ange-wandte Kunst Wien, erarbeitete ein konservatorisches Aufbewahrungskonzept inForm spezieller Schachteln und Stützbehelfe für das Depot des Vorarlberger Lan-desmuseums, dem Besitzer der Sammlung, das für optimalen Schutz dieses wertvol-len Kulturguts sorgt. Informationen: www.dieangewandte.at/konservierung, tägl. 14-18 Uhr( 1. Jänner geschlossen)
KASSEL/ D. Die schlesischen Friedenskirchen in Schweidnitz und Jauer. Diesemdeutsch- polnischen Kulturerbe widmet sich die Ausstellung des Deutschen Kulturfo-rums östliches Europa im Museum für Sepulkralkultur Kassel, Weinbergstraße 25-27,34117 Kassel, bis 11. Jänner 2009, Die Friedenskirchen in Schweidnitz/ Swidnica undJauer/ Jawor sind die größten sakralen Fachwerkbauten in Europa. Sie entstandenMitte des 17. Jahrhunderts im Anschluss an den Westfälischen Frieden, dem sie ihrenNamen verdanken. Im Zuge der Gegenreformation wurden im überwiegend protes-tantischen Schlesien, das zum katholischen Habsburg gehörte, die evangelischen Kir-chen konfisziert. Im Friedensvertrag von 1648 erhielten die schlesischen Protestantenjedoch das Recht, drei Kirchen bauen zu dürfen. Diese mussten allerdings außerhalbder Städte liegen und aus Holz errichtet sein. Diese Kirchen gehören heute zum ge-meinsamen Kulturerbe der Deutschen und Polen. Informationen: Tel+49 561 91893.0,info@sepulkralkultur.de, www.sepulkralmuseum.de, Di- So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
TAGUNGEN, VERANSTALTUNGEN
BAUTZEN/ D. Dialogische Begegnungen: Minderheiten- Mehrheiten interferentgedacht. Call for papers. Die internationale Konferenz des Sorbischen Instituts
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Bautzen findet von 15. bis 17. Mai 2009 in Bautzen statt. Auf einer internationalenund interdisziplinären Konferenz werden Fragen der Mobilität, Flexibilität und Mehr-sprachigkeit als Grundanforderungen des Lebens in der späten Moderne diskutiert.Erwünscht sind Beiträge, die sich aus wissenschaftstheoretischer, kulturpolitischerund kulturpraktischer Perspektive mit diesen Fragen auseinandersetzen. Informatio-nen: Sorbisches Institut/ Serbski institut, PD Dr. Elka Tschernokoshewa, Bahnhofstra-Be 6, 02625 Bautzen, Tel+49 3591 4972.0, tscherno@serbski-institut.de. Themen-vorschläge werden bis 20. Jänner 2009 erwartet.
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