Issue 
43 (2008) 1-10
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 
  

43. Jg./2008

4.

Volkskunde in Österreich

Folge 4

Wien, über Anthropologische Grundlagen religiös- ritueller Heilkünste: LokaleKontexte- globale Perspektiven- spirituelle Dimensionen.

zu der am Dienstag, den 22. April 2008, um 18.30 Uhr, im Österreichischen Mu-seum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien, stattfindenden Veranstal-tung

Erich Hackl im Gespräch mit Ferdinand Hackl

Der österreichische Schriftsteller Erich Hackl beschäftigt sich vor allem mitThemen der Zeitgeschichte, die er akribisch erforscht und literarisch verarbeitet.Schon lange kennt er den ehemaligen Spanienkämpfer Ferdinand Hackl, der nachseiner Befreiung wieder nach Wien zurückgekehrt ist( und für die Ausstellungseinen Häftlingswinkel aus dem Konzentrationslager Dachau zur Verfügung ge-stellt hat). Im Gespräch werden Erich Hackl und Ferdinand Hackl auf verschie-dene Aspekte des Lebens im Konzentrationslager eingehen und unter anderemder Frage nachgehen, wieweit damals Solidarität, Widerstand und Freundschaftim Konzentrationslager möglich gewesen sind.

HINWEISE

WIEN. Start eines Forschungsprojekts zur Sammlung Rudolf Trebitsch und Treffendes Netzwerks der Europamuseen. Das Österreichische Museum für Volkskunde be-herbergt, neben anderem europäischen Material, außerordentlich interessante und interna-tional so gut wie unbekannte Sammlungen ethnographischer Gegenstände aus der Bre-tagne und dem Baskenland auf spanischer wie französischer Seite. Sie stammen von demWiener Anthropologen und Sprachwissenschaftler Rudolf Trebitsch( 1876 1918), derauch frühe Tonaufnahmen und Photographien von seinen ausgedehnten Forschungsreisenzwischen 1906 und 1913 mitgebracht hat( neben Frankreich und Spanien u.a. aus Grön-land, Irland, Wales, Schottland und der römischen Campagna). Bei den insgesamt mehrals tausend Objekten, Photos, Musik- und Sprachaufnahmen- heute in verschiedenenWiener Sammlungen verwahrt- handelt es sich teilweise um ausgesprochene Raritätenund um Zeugnisse eines frühen wissenschaftlichen Interesses an bestimmten europäi-schen Regionalkulturen. Um dieses Material aus heutiger Sicht zu bewerten und in seinerGesamtheit in Zukunft veröffentlichen zu können, startete das Volkskundemuseum eininternationales und interdisziplinäres Forschungsprojekt an dem sich Europäische Ethno-logen, Historiker und Sprachwissenschaftler aus Spanien, Frankreich, Irland und Öster-reich beteiligen werden. Am Freitag, dem 18. April 2008, findet dazu ein Studientag unterTeilnahme des Euskal Museoa- Basque Archeology, Ethnography and History Muse-ums, Bilbao, des Baionako Euskal Museoa- Musée Basque et de l'histoire de Bayonne,

27