42. Jg./2007
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Volkskunde in Österreich
Folge 9WIEN. Lehrveranstaltungen im Rahmen von„ Museum_inside_out. Arbeit amGedächtnis. Im Österreichischen Museum für Volkskunde finden im WS 2007folgende Lehrveranstaltungen des Instituts für Europäische Ethnologie der UniversitätWien statt: Mittwoch, 14.00-17.00 Uhr: Die Tücke des Objekts. Zur Analyse mate-rieller Kultur, Seminar von Prof. Dr. Klara LÖFFLER; Freitag, 10.00-12.00 Uhr,Museum_INside_Out, Vorlesung und Übung von Dr. Veronika PLÖCKINGER- VALENTAWIEN. Vermittlungsprogramm zum Ausstellungsprojekt„ Museum_inside_out. Ar-beit am Gedächtnis“. – Für Kinder im Pflichtschulalter( 3.- 6. Schulstufe): Schriftenunter der Lupe. Kinder erforschen geheimnisvolle Schriftzeichen Europas im Muse-um und in der Bibliothek. Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag finden Vermitt-lungsprogramme für Schulkinder und Jugendgruppen statt. Für SeniorInnengruppen:Was Sie schon immer über Museumsarbeit wissen wollten! Interessante Gegenständeund selten zu sehende Arbeitsprozesse stehen im Mittelpunkt dieses Programms.Welche Erlebnisse verbinden Sie mit einem Museum? Erzählen Sie! Das Museumstellt Café und Kuchen für einen gemütlichen Gesprächskreis im Museumscafé be-reit. Für Kindergarten-, Hort- und Schulgruppen werden Vermittlungsprogramme zuden Themen ,, Vom Korn zum Brot“ und„ Tiere in und um den Bauernhof in derständigen Schausammlung angeboten. Anmeldung für alle Vermittlungsprogrammeunter+43( 0) 1/406 89 05-26 oder kulturvermittlung@volkskundemuseum.at.
KITTSEE. Harta- Stube wieder zu besichtigen!- Nach längerer Schließzeit ist dieprächtige ungarndeutsche Möbelstube im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee,Dr. L. Batthyányplatz 1, 2421 Kittsee/ Burgenland, für das Publikum wieder zugäng-lich. Das Dorf Hartau, ung. Harta, fast 100 km südlich von Budapest am linken Do-nauufer gelegen, wurde im 18. Jahrhundert nach den Verwüstungen durch die Tür-kenkriege hauptsächlich mit Siedlern aus dem hessisch- pfälzischen Raum neu besie-delt. Unter den Handwerkern, die mit ihrer Tätigkeit das Einkommen aus den oft zukleinen Landwirtschaften aufbesserten, nahmen die Schiffszimmerleute, Drechslerund Tischler eine dominante Stellung ein. Letztere fertigten die Möbel für die„ guteStube“, deren wichtigste Teile- Bett und Schrank- zur obligatorischen Aussteuer derBraut gehörten. Die Beschaffung der übrigen Möbelstücke war Aufgabe des Bräuti-gams- dies konnte aber, wie aus der Datierung der Möbel ersichtlich ist, oft mehrereJahre dauern. Die Bemalung der Möbel ist stark vom Stil der Komorner Tischler be-einflusst, die auf die Herstellung von Brautausstattungen spezialisiert waren. Die Zu-gehörigkeit der Bewohner von Hartau/ Harta zur evangelischen oder reformiertenKirche ist der Grund für das Fehlen von religiösen Motiven in der Bemalung der Mö-bel und der Ausschmückung der Stube. Tel+43( 0) 2143/2304, Fax+43( 0) 2143/2025,
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