Heft 
42 (2007) 1-10
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42. Jg./2007

Volkskunde in Österreich

Folge 7

publiziert 1922 eine beispielhafte Arbeit. Ihre Arbeiten und Sammlungen erstreckensich quer über den alpinen Bereich. Der Kern dieser Sammlung befindet sich heuteim Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien. Im Jahre 1942 war die depor-tierte und ermordete Eugénie Goldstern von der Shoah dahingerafft worden, während1944 die Nazis Bessans in Brand setzten. Im Laufe der 80er Jahre entdeckten die anihrer Vergangenheit interessierten Bessaner die Arbeiten Eugénie Goldsterns wieder,und haben damit eine Grundlage zur Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapiteldes 20. Jahrhunderts gefunden. Von 29. August 2004 bis 13. Februar 2005 war dieAusstellung ,, Ur- Ethnographie. Auf der Suche nach dem Elementaren in der Kultur.Die Sammlung Eugenie Goldstern" im Volkskundemuseum in Wien zu sehen. In-formationen:+33( 0) 4 79 33 44 48, www.mairie-chambery.fr

DIETENHEIM- BRUNECK/ I. Socken, Stutzen, Strümpfe. Streifzüge durch dieKulturgeschichte der Beinbekleidung.- Bis 31. Oktober 2007 kann im SüdtirolerLandesmuseum für Volkskunde, Herzog- Diet- Straße 24, Dietenheim- Bruneck, dieGeschichte der letzten 100 Jahre der Strumpfherstellung betrachtet werden. Kuriositä-ten, Redensarten und Anekdoten ergänzen die Objekte. Tel+39/0474/552/087, volkskundemuseum@landesmuseen.it, Di- Sa 9.30-17.30

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KASSEL/ D. side by side.- Das Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstr. 25-27,34117 Kassel, zeigt bis 9. September 2007 eine Ausstellung von Madeleine Dietz.Gesammelte Friedhofserden werden in kleinen Holzkästchen präsentiert, die Friedhö-fe sowie die Entnahme der Friedhofserden in Wort und Bild dokumentiert. So ent-steht ein Bild von vielen Friedhöfen dieser Welt: manchmal still, manchmal schrill,manchmal trist, manchmal bunt. Kunstwerke von Madeleine Dietz, die um die The-matik sakral und sepulkral kreisen, arrondieren dieses weltumspannende Projekt. www.sepulkralmuseum.de,+49( 0) 561/91893- 0

SCHLOSS TIROL/ I. Margarete von Tirol.- Bis 19. November 2007 beschäftigtsich das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte, Schloss Tirol,Schlossweg 24, 39019 Dorf Tirol, mit der Geschichte der Tiroler Landesfürstin. Andem über Jahrhunderte hinweg tradierten negativen Image Margaretes hat die viel-fach einseitige Geschichtsschreibung einen wesentlichen Anteil. In der bildlichenRezeption lassen sich zwei Gruppen bilden: Die erste Variante geht auf ihr Siegelbildzurück, das eine schlanke, vornehme Frauengestalt zeigt. Ein krasser Gegensatz dazuist das auf eine Karikatur Leonardo da Vincis zurückgehende Bildnis einer hässlichenalten Frau, das allerdings erst im 18. Jahrhundert- mit der Tiroler Landesfürstin inBeziehung gesetzt wurde. Tel+39/0473/22 02 21, info@schlosstirol.itSIBIU/ HERMANNSTADT/ RO. Bemalte Möbel aus Siebenbürgen.- HistorischeWohnkultur, speziell zum Bereich bemalter Wohnraum- Innenausstattung ist in die-

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