38. Jg./2003
Volkskunde in Österreich
Folge 2
und Südosteuropa im Ethnographischen Museum Schloß Kittsee, 2421 Kittsee, Tel02143/2304 ,,, Hinterglasbilder aus Rumänien. Bunte Zeugnisse der Volksfrömmig-keit“ zu sehen. Als Kultgegenstand der Ostkirche im Hause jedes orthodoxen Chris-ten anzutreffen, war die Ikone für das Glaubensleben dieser Religion unersetzlich.Die Siebenbürger Rumänen tauschten die kostspieligen, auf Holztafeln gemalten Iko-nen-- Werke geschulter Meister aus klösterlichen Werkstätten der Moldau und Wa-lachei, des balkanischen Bereiches und vom Berg Athos- durch die kleinen, billigen,im eigenen Land hergestellten Hinterglasikonen. 1.2.- 4.5. 2003, täglich 10.00-16.00 Uhr.WIEN. Neue Dauerausstellung im Bezirksmuseum Penzing.- Am 28. November2002 wurde im Bezirksmuseum Penzing, Penzinger Straße 59, 1140 Wien, eine neueDauerausstellung eröffnet. Sie steht unter dem Titel„ Wiental- Wienerwald alsNatur- und Kulturlandschaft. Mi 17.00 – 19.00 Uhr, So 10.00- 12.00 Uhr, an Feierta-gen und im Juli und August geschl. Eintritt frei.
WIEN. Österreichischer Museumspreis 2003.- Das Bundesministerium für Bil-dung, Wissenschaft und Kultur schreibt auch heuer wieder den mit Euro 7.300 dotier-ten Österreichischen Museumspreis aus. Darüber hinaus werden zwei weitere mit je-weils 1.500 Euro gespeiste Preise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet desMuseumswesens vergeben. Bewertungskriterien sind: Inhalt und Originalität derSammlung( des Projekts), wissenschaftliche Aufbereitung, Präsentation und ausstel-lungstechnische Umsetzung, Vermittlung, Infrastruktur, Akzeptanz und Unterstüt-zung der Bevölkerung. Abgabetermin des Bewerbungsblatts samt Beilagen bis 1.April 2003 an: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abt. IV/ 4,Minoritenplatz 5, 1014 Wien. Informationen: Tel. 01/53120/3626, lieslotte.haschke@bmbwk.gv.at. Das Bewerbungsblatt ist auch unter www.bmbwk.gv.at abrufbar.
TAGUNGEN, VERANSTALTUNGEN
SALZBURG. 6. Österreichischer Zeitgeschichtetag- Call for Papers.- Der sechsteÖsterreichische Zeitgeschichtetag findet vom 28. September bis 1. Oktober 2003 inSalzburg statt. Er steht unter dem Titel„ Kunst- Kultur- Macht“ und möchte die bis-her als Defizit empfundene Lücke zwischen kulturgeschichtlich orientierter Wissen-schaft und Zeitgeschichte schließen. Zur Diskussion stehen die Beziehungen zwi-schen Politik und Meinungsbildung und die Frage der machtgestützten Diskurse undKommunikationsformen der Kunst- und Kulturpolitik. Beitragsvorschläge sind bis31. März 2003 erbeten an: Institut für Geschichte der Universität Salzburg, Z. H. FrauElisabeth Polndorfer, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg. Fax 0662/8044/413, e- mail:zeitgeschichtetag@sbg.ac.at
7