35. Jg./2000
Volkskunde in Österreich
Folge 9
4.
5.
76
externe Lektorin am Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie derUniversität Wien
zu der am Dienstag, dem 21. November 2000, um 18.00 Uhr, im PalaisDorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien, exklusiv für Mitglieder des Vereinsfür Volkskunde stattfindenden Besichtigung der Dorotheum- Schaustellung
Bäuerliche Möbel
mit Direktor Dr. Franz GRIESHOFER und
Herrn Ulrich Prinz, Dorotheum
Bei der Dorotheums- Auktion am 27. November 2000 kommen in einem eigenenSchwerpunkt rund hundert ländliche Möbelstücke aus dem gesamten Alpen- undVoralpengebiet zur Versteigerung. Der Direktor des Österreichischen Museumsfür Volkskunde, Dr. Franz Grieshofer hat sich bereit erklärt, zusammen mit demMöbelexperten des Dorotheums, Ulrich Prinz, eine Sonderführung durch dieseSchau zu geben. Zu sehen sind unter anderem Bauernmöbel aus Tirol aus demspäten 17. und 18. Jahrhundert, darunter Inntaler Schränke und Truhen, einSchrank aus dem Paznauntal und zwei Nonntaler Truhen. Oberösterreich istebenfalls in der Auktion vertreten, unter anderem mit zwei Eferdinger Schränkenund Schränken aus St. Florian, vorarlbergisch ist ein in Kirsch- und Nuẞholz ge-arbeiteter Bregenzer Kasten. Noch aus gotischer Zeit stammen zwei Truhen. Be-sonders hervorzuheben sind auch die süddeutschen Arbeiten wie ein Tölzer Herz-Jesu- Kasten oder ein aus der Schweiz kommendes Ganterli.
zu der am Freitag, dem 24. November 2000, um 18.00 Uhr, im ÖsterreichischenMuseum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien, stattfindenden Eröff-nung der Ausstellung
Musik der Götter
Rekonstruktionen antiker und byzantinischer Musikinstrumente ausMakedonien
Das Museum für antike griechisch- byzantinische und postbyzantinische Musik-instrumente in Thessaloniki zeigt vom 25. November bis 7. Jänner einen Teilseiner kostbaren Exponate im Volkskundemuseum in Wien. Die Musik der grie-chischen Antike war geprägt von einer großen Kunstfertigkeit im Instrumenten-bau. Üblicherweise denken wir bei antiken Musikinstrumenten an Saiteninstru-mente wie die Lyra, die Barbitos, die Kithara, oder an Blasinstrumente wie diePanflöte und den Doppelaulos. Die Formenvielfalt, wie sie auf Keramiken, Skulp-