34. Jg./1999
Volkskunde in Österreich
Folge 103. zu der am Dienstag, dem 7. Dezember 1999, um 17.00 Uhr, im Mestské Múzeum( Stadtmuseum) von Bratislava, Primaciálne Námestie C. 3 stattfindenden Eröff-nung einer Krippenausstellung des Österreichischen Museums für Volkskunde
,,... und Friede den Menschen auf Erden"
In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturinstitut in Bratislava zeigt dasÖsterreichische Museum für Volkskunde aus seiner reichen Sammlung eineerlesene Auswahl an Weihnachtskrippen. Neben Bethlehemandenken, die gewis-sermaßen den Ursprung der Krippenentwicklung darstellen, wird an Hand vonfiguralen Szenen und bildlichen Darstellungen das Weihnachtsevangelium veran-schaulicht. Darüber hinaus geben eine Anzahl an Landschafts- und KastenkrippenEinblick in die hohe Qualität des Krippenschaffens im alten Österreich.Anreisemöglichkeiten: Mit dem Zug( Südbahnhof): ab Wien: 12.19 UhrBratislava: 13.24 Uhr; ab Wien: 14.19 Uhr- an Bratislava: 15.24 Uhr; ab Wien:15.19 Uhr an Bratislava: 16.24 Uhr. Rückreise: Letzte direkte Verbindung: abBratislava 18.35 Uhr an Wien: 19.20 Uhr. Mit Umstieg in Bruck/ Leitha: abBratislava: 20.28 Uhr an Wien: 21.20 Uhr.
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Mit dem Bus( Bahnhof Wien- Mitte): ab Wien: 13.00 Uhr- an Bratislava: 14.30Uhr; ab Wien: 15.00 Uhr- an Bratislava: 16.30 Uhr.
Rückreise: ab Bratislava: 20.30 Uhr- an Wien: 22.00 Uhr.
4. zu dem am Donnerstag, dem 9. Dezember 1999, um 18.00 Uhr, im Österreichi-schen Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien, stattfindenden4. Vortrag zur Millenniumsausstellung unter dem Titel
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„ Von Übergang zu Übergang"
Ist van Gennep noch zu retten?
Von Dr. Andreas C. BIMMER, Marburg
Angesichts einer ständig wachsenden, unübersehbaren Flut von großen und klei-nen Übergängen in unserem Alltag, die in unserer Wahrnehmung längst nichtmehr nur auf diejenigen des Lebenszyklus zu beschränken sind, erhebt sich dieFrage, ob die Volkskunde sich nicht auf eine neue und veränderte Weise mit die-ser Kategorie beschäftigen sollte. Natürlich stellt die Jahrtausendwende mit all ih-ren zu erwartenden Gestaltungen und Formen einen der spektakulärsten Über-gänge dar. Dennoch lohnt es, die Bandbreite der verschiedensten Übergänge aus-zuloten: Übergang als Zeitphänomen, als Wende- und Fixpunkt, als Transmissi-onsmedium im sozialen und kulturellen Wandel, Übergang als Lebenshilfe undvieles andere denkbare mehr. Ausgehend von der Frage, ob das Konzept der rites-de- passage, das letztlich in gänzlich anderen zeitlichen wie disziplinären Zusam-
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