33. Jg./1998
Volkskunde in Österreich
Folge 2
Sammlung Volkskunst aus Ost- und Südosteuropa
,, Fest und Alltag- in Holz gestaltet. Figurenschnitzerei aus der Ostslowakei"( 7. Dezember 1997-15. April 1998)
KURZNACHRICHTEN
TAGUNGEN, VERANSTALTUNGEN
GRAZ. Vortrag ,, Venezianischer Karneval". – Am Donnerstag, dem 12. Februar1998, um 19.00 Uhr, findet im Landesmuseum Joanneum, Referat Volkskunde,Paulustorgasse 13, 8010 Graz, Tel. 0316/83 04 16, ein Vortrag mit Lichtbildern unterdem Titel ,, Maskenspiel der Genien"- Der venezianische Karneval. Geschichte undLeben heute, von ao Univ.- Prof. Dr. Günther JONTES, statt.
LINZ/ ÖÖ. Österreichische Volkskundetagung 1998.- Aus gegebenem Anlaß wirdnochmals auf die diesjährige Österreichische Volkskundetagung verwiesen( nähereAngaben finden sich in„, Volkskunde in Österreich“, Folge 8, Oktober 1997, sowiein der jüngsten Ausgabe der„ dgv- Informationen“). Referatsvorschläge( mit halb-seitigem Abstract) können noch bis 15. Februar 1998 an den ÖsterreichischenFachverband für Volkskunde( p.A. Institut für Volkskunde der Universität Graz,Attemsgasse 25, A- 8010 Graz) gesandt oder gefaxt( 0043/ 316/ 380-9778) werden.TEPLÁ/ CZ. Flurdenkmalforschertagung.- Die Arbeitsgemeinschaft Denkmalfor-schung veranstaltet vom 1. bis 3. Mai 1998 im Prämonstratenserstift Tepl/ Teplá inder Tschechischen Republik ihre nächste internationale Tagung der Flur- undKleindenkmalforscher. Das Programm beinhaltet Vorträge, zwei Exkursionen undBesichtigungen im Raum um Teplá u Toužimě. Die Kosten bei drei Übernachtungenim Hospiz des Stiftes betragen DM 250,-( inklusive Mahlzeiten und Exkursionen).Anmeldungen und nähere Informationen: Forum Volkskultur Arbeitskreis fürKlein- und Flurdenkmalforschung, Kons. Nelli Kainzbauer, Mauthausnerstraße 32,Tel. und Fax.07223/ 2455.
INSTITUTE, ARCHIVE
-
ATZENBRUGG/ NÖ. Zentrum für Volkskultur eröffnet.- In einem Festakt wurdeam 14. Dezember 1997 das im revitalisierten Seitentrakt des Schlosses Atzenbrugguntergebrachte neue Zentrum für Volkskultur seiner Bestimmung übergeben. Durchdie Unterbringung zweier landesweit agierender Institutionen, NÖ Heimatpflegeund NÖ Volksliedwerk erhofft man sich von dieser Standortentscheidung gewisseSynergieeffekte für eine vernetzte Kulturarbeit. Verschiedene Institutionen undKulturinitiativen, vom großen Dachverband über die wissenschaftliche Einrichtungbis hin zu regionalen Kulturträgern, wollen gemeinsame Ziele definieren und auchgemeinsam an deren Umsetzung arbeiten. In Verbindung mit der Schubert- Gedenk-stätte im Schloß Atzenbrugg soll hier Volkskultur als Teil der gesamten kulturellenErscheinungsformen erforscht und belebt werden.
11