Heft 
32 (1997) 1-10
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32. Jg./1997

Volkskunde in Österreich

Folge 2

WIEN. Franz Schubert im Wirtschaftsmuseum.- Im Rahmen der Reihe ,, Galerieder Sammler" ist vom 15. Jänner bis 28. März 1997 im Österreichischen Gesell-schafts- und Wirtschaftsmuseum, Vogelsanggasse 36, 1050 Wien, eine Ausstellungzum 200. Geburtstag von Franz Schubert zu sehen. Mo.- Do. 9.00- 18.00 Uhr, Fr.9.00- 14.00 Uhr. Gruppenführungen Mo.- Fr. 8.00- 16.00 Uhr, nur nach Verein-barung Tel. 545 25 51 DW 12 oder 34.

NÜRNBERG. Eẞbestecke aus sechs Jahrhunderten. Das Germanische National-museum in Nürnberg, Kartäusergasse 1, D- 90402 Nürnberg, Tel. 0911/ 1331-0, zeigtin der Zeit vom 27. Februar bis 8. Juni 1997 in der Ausstellungshalle I die Sonder-ausstellung ,, Europäische Eßbestecke aus sechs Jahrhunderten. Von Bauerntischund Fürstentafel. Die Ausstellung präsentiert das Thema Besteck vom Mittelalterbis ins 20. Jahrhundert anhand von über 700 Objekten einer umfangreichen Privat-sammlung. Das Besteck, das in früheren Jahrhunderten durch die Verwendungkostbarer Materialien und sorgfältige kunsthandwerkliche Bearbeitung zumeisteiner kleinen Oberschicht vorbehalten war, wird hier in seinem gesamten Formen-und Materialreichtum vorgestellt: Holz und Eisen sind ebenso vertreten wie Silber,Bernstein, Perlmutt und andere Materialien. Die Ausstellung wird im GermanischenNationalmuseum um einzelne kulturhistorische Aspekte erweitert und geht danachauf eine internationale Tournee.

TAGUNGEN, VERANSTALTUNGEN

GRAZ. Studientag ,, Textil im Volkskundemuseum Graz.- Nach zwei erfolgreichenStudientagungen- 1995 zum Thema, Holz und 1996 zum Thema, Papier"- istder diesjährige Studientag im Referat Volkskunde dem Generalthema ,, Textil"gewidmet. Anders als bei den vorangegangenen Studientagen, die vor allem alsWeiterbildungs- und Informationsveranstaltung für Betreuer von Heimat- und Re-gionalmuseen sowie für interessierte Laien konzipiert waren, sollen in diesem JahrFragen der Konservierung und Präsentation besonders aus der Sicht größerer Museenerörtert werden. In Expertengesprächen, Erfahrungsberichten und Diskussionsbei-trägen werden folgende Schwerpunkte behandelt: Grundanforderungen an Schau-und Studiensammlung/ Textil im Hinblick auf Konservierung und Präsentation;Möglichkeiten einer( teilweisen) Kombination von Schau- und Studiensammlung;Probleme der zeitgemäßen Präsentation einer gewachsenen Textil- bzw. Trachten-sammlung( Stichwort ,, Museum im Museum). Mehrere Museen sind gerade ineiner ähnlichen Situation wie das Landesmuseum Joanneum mit seinen Sammlun-gen: Konzepte werden erarbeitet, Raumfunktionen neu definiert, vorhandene Depotsoder Schausammlungen müssen geräumt, neue Schau- und Studiensammlungengeplant und eingerichtet werden. Die volkskundliche Sammlung des Landesmu-seums Joanneum im Museumsgebäude in der Paulustorgasse befindet sich ebenfallsin dieser Phase: ein dominanter Schauraum aus der ehemaligen Aufstellung des

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