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31 (1996) 1-10
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31. Jg./1996

Volkskunde in Österreich

Folge 2

INSTITUTE, ARCHIVE

WIEN. 30 Jahre Institut für Volksmusikforschung.- Am 23. Jänner 1996 feierte dasInstitut für Volksmusikforschung der Hochschule für Musik und darstellende Kunstin Wien mit einem großen Festprogramm in Wort und Musik sein 30jährigesBestehen. Das Institut für Volksmusikforschung an der Hochschule für Musik unddarstellende Kunst in Wien wurde 1965 von o.Prof. Walter Deutsch gegründet, deres bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1991 leitete. Seit 1989 besteht die Lehrkanzelfür Geschichte und Theorie der Volksmusik. In 30 Jahren intensiver Arbeit in Lehreund Forschung ist das Institut zu einem unverzichtbaren Bestand österreichischenMusiklebens geworden. Zu seinen festen Einrichtungen zählen die ,, Schriften zurVolksmusik, die ,, Seminare für Volksmusikforschung" und die Reihe authenti-scher Tondokumente aus Österreich"( geleitet von Ass.Prof. Dr. Rudolf Pietsch).1989 konnte ein eigener Schwerpunkt für Minderheitenforschung"( geleitet vonDr. Ursula Hemetek) errichtet werden. In Nachfolge von emer. o.Prof. WalterDeutsch hat 1994 o.Prof. Dr. Gerlinde Haid die Leitung des Instituts und derLehrkanzel übernommen. Ihre, im Rahmen der Festveranstaltung gehaltene An-trittsvorlesung ,, Vom Eros des Dokumentierens" war dem Geist der gemeinsamenForschungsanliegen gewidmet.

An vier Terminen im März wird innerhalb des Lehrangebots der Lehrkanzel fürGeschichte und Theorie der Volksmusik eine Gastvortragsreihe zur EuropäischenVolksmusik angeboten: 11. März: Dr. Brigitte Bachmann- Geiser: Die Volksmu-siklandschaften der Schweiz", Montag, 16.15 Uhr, 1010 Wien, Schubertring 14, 4.Stock, HS 510( Lift); 12. März: Dr. Brigitte Bachmann- Geiser ,,, Amishe- religiöseMinderheit in den USA", Dienstag, 11.30 Uhr, Institut für Volksmusikforschung,1010 Wien, Johannesgasse 8; 18. März: Mag. Engelbert Logar ,,, Volksmusik derKärntner Slowenen; 25. März: Kerineh Zangocyan und Malineh Khachekyan,,, Vokalmusik und Volkstanz der Armenier", Montag, 16.15 Uhr, 1010 Wien, Schu-bertring 14, 4. Stock, HS 510( Lift)

PERSONALIA

EISENSTADT. Landeskulturpreis für Harald PRICKLER. Am 23. Februar 1996wurden im Empiresaal des Schlosses Esterhazy die Kulturpreise des Landes Bur-genland an sieben Preisträger verliehen. Den Würdigungspreis für Wissenschafterhielt Hofrat Dr. Harald PRICKLER vom Burgenländischen Landesarchiv. SeineForschungsarbeiten und Publikationen zur Geschichte des Burgenlandes habenwesentlich zur Hebung des Geschichtsbewußtseins beigetragen, nicht zuletzt durchseine Mitarbeit an zahlreichen Festschriften zu Dorfjubiläen und Landesausstellun-gen. Als Lehrbeauftragter der Universität Wien hat er zahlreiche Volkskundestu-denten in die Geheimnisse der Archivkunde eingeweiht.

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