Heft 
31 (1996) 1-10
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31. Jg./1996

Volkskunde in Österreich

Folge 2

Darüberhinaus können weitere zwei Bewerbungen wegen hervorragender Leistun-gen auf dem Gebiet des Museumswesens in Form von Urkunden und eines Geld-betrages von je öS 20.000,- anerkannt werden. Abgabetermin: 1. März 1996.Bewerbungsunterlagen: Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angele-genheiten, Abt. IV/ 2, Schreyvogelgasse 2, 1014 Wien.

BASEL/ CH. Sonderaussttellung Photographien.- ,, Im Licht der Dunkelkammer.Die Schweiz im 19. Jahrhundert: Photographien der Sammlung Herzog im Schwei-zerischen Landesmuseum" zeigt das Museum für Völkerkunde und Schweizeri-sches Museum für Volkskunde in Basel, Augustinerstraße 2, PF 1048, CH- 4001Basel, Tel. 061/266 55 00, vom 9. März bis Mitte Juli 1996.

BUDAPEST/ H. Ethno- Phono- Photo- Kinematographia. Das EthnographischeMuseum Budapest, Kossuth tér 12, H- 1055 Budapest, zeigt vom 5. Dezember 1995bis 5. Mai 1996 die Sonderausstellung ,, Ethno- Phono- Photo- Kinematographia: dieEntwicklung der ethnographischen Ton- und Bild- Wiedergabe.

NÜRNBERG/ D. Ausstellung im Spielzeugmuseum.- Vom 24. November 1995 bis14. April 1996 ist im Spielzeugmuseum in Nürnberg, Karlstraße 13- 15, D- 90403Nürnberg, Tel. 0911/231 31 64, die Ausstellung Eisenzeit. Bauen mit Metall.Sammlung Dr. Ansgar Henze zu sehen. Begleitend zur Ausstellung gibt dasSpielzeugmuseum im Nürnberger Verlag W. Tümmels eine Publikation unter demTitel ,, Eisenzeit. Geschichte des Metallbaukastens" heraus. Das großzügig illu-strierte Buch( 192 Seiten, 156 Abbildungen, davon über 90 Farbtafeln, Leinen, DM58,-) stellt anschaulich und detailreich die Geschichte und Technik der Metall-baukästen vor. Von großem Wert für Sammler ist ein firmengeschichtlicher Anhang,der in übersichtlicher Form über Hersteller, Marken und ProduktionszeiträumeAufschluß gibt. Aufsätze über den unterschiedlichen Zugang von Mädchen undJungen zum Spielen mit Metall sowie über die Entwicklung der Eisenbauweise unddie Beziehung zwischen ,, großen und kleinen Ingenieuren ergänzen den Band.WALDENBUCH/ D. Hinterglasbilder.- Das Museum für Volkskultur in Württem-berg im Schloß Waldenbuch, D- 71111 Waldenbuch, zeigt vom 1. März bis 2. Juni1996 die Ausstellung ,, Fromme Zier in starken Farben. Hinterglasbilder aus einerPrivatsammlung. Die Ausstellungsstücke, 60 Hinterglasbilder mit religiösen Mo-tiven, stammen überwiegend aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie zeigenin repräsentativer Auswahl die verschiedenen Ausprägungen und Gestaltungsprin-zipien der Hinterglasmalkunst. Beispiele aus der Andachtsgraphik verweisen aufden gemeinsamen Motivvorrat und tradierte Darstellungsmuster. Die weite Verbrei-tung von Bildnissen bestimmter Heiliger zeugt von frömmigkeitsgeschichtlichenStrömungen wie z.B. die Vorliebe für Büßergestalten. Die besondere Technik derHinterglasmalerei das Übertragen der Bildvorlage, das seitenverkehrte Arbeiten,der Farbauftrag in festgelegter Reihenfolge- wird an Beispielen gezeigt. Auskünf-te zur Ausstellung Tel. 0711/ 279-3400.

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