Heft 
30 (1995) 1-10
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19980110. JAN. 1995

VOLKSKUNDE IN ÖSTERREICH

NACHRICHTENBLATT DES VEREINES FÜR VOLKSKUNDE

Jahrgang 30

Wien, Jänner 1995

Ŏ. MUSEUM

FÜR VOLKSKUNDE

WIEN BIBLIOTHEK

Folge 1

NACHRICHTEN DES VEREINS FÜR VOLKSKUNDE IN WIEN UNDDES VEREINS ETHNOGRAPHISCHES MUSEUM SCHLOSS KITTSEE

EINLADUNG

zu dem am 28. und 29.Jänner 1995, imÖsterreichischen Museum für Volkskunde,Laudongasse 15-19, 1080 Wien, stattfinden-den Symposium

100 JahreVerein und Museum

Österreichisches MUSEUMfür VOLKSKUNDE

1894/ 95-1994/ 95

" Museums- und Ausstellungspolitik in Österreich 1918-1945"

Die Erforschung der Museums- und Ausstellungstätigkeit in der Zeit derErsten Republik und des Nationalsozialismus beginnt im wesentlichen erstjetzt. Dahinter steckt die Tabuisierung der jüngsten Geschichte in vielenMuseen, die erst nach und nach aufgearbeitet werden muß. Bei diesemSymposium werden Fachleute ihre Projekte vorstellen, die Forschungslagedarlegen und Kontakte knüpfen, um auf diese Weise Ansätze für die wei-tere Foschung zu liefern. Dem interessierten Publikum soll die Möglichkeitgeboten werden, in Form von Diskussionen an diesem Kommunikations-forum teilzunehmen. Die Schwerpunkte des Symposiums werden sein: all-gemeine Kulturpolitik und Heimatschutzbewegung, die Ausstellungspolitikeinzelner Institutionen, rassenkundliche Ausstellungen sowie didaktischeNeuerungen.

Programm:

Samstag, 28.Jänner 1995

09.30 Uhr: Begrüßung

09.45 Uhr: Georg RIGELE( Historiker): Konturen der österreichischenKulturpolitik 1918-1945.

10.10 Uhr: Herbert POSCH( Historiker, Arbeitsgruppe für theoretische undangewandte Museologie): Das Wiener Museumswesen zu Beginn derErsten Republik- ein Reformversuch.

10.30 Uhr: Pause

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