Heft 
24 (1989) 1-10
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Jg. 24/89

Volkskunde in Österreich

Folge 4

lung" Die Römer in Niederösterreich" zu sehen. Nähere Auskünfte: Tel. 02742/2531/419.

POYSDORF/. Sonderausstellung.- Am 27. März 1989 wurde im Museum derStadt Poysdorf die Sonderausstellung" Der Eichenwald- Symbol des Weinvier-tels. Forstwirtschaft- Erholung- Jagd eröffnet. Die Ausstellung ist jeden Sonn-und Feiertag von 10.00- 12.00 und von 14.00- 16.00 Uhr bis 1. November 1989geöffnet.

STAINZ/ STMK. Ausstellungseröffnung im Schloß.- Am 1. April 1989 wurde in derAbteilung Schloß Stainz des Steiermärkischen Landesmuseums Joanneum dieSonderausstellung" Das bunte Gefieder unserer heimischen Vögel" eröffnet. Mitgroßer Sachkenntnis und künstlerischem Empfinden versteht es Alfred MAUER-HOFER, Tierpräparator an der Abteilung für Zoologie am Landesmuseum Joan-neum, gerupfte Federn( von Totfunden) ihrer ursprünglichen Anordnung amVogelkörper entsprechend, zu bunten Federbildern zu gestalten. In rund 120Rahmen sind so 25 Vogelarten in einmaliger Weise dargestellt. Von ihm selbstarrangierte und angefertigte, besonders auf Einzelheiten bedachte Farbfotogra-fien von etwa 60 Vogelarten und über 40 naturgetreue Vogelpräparate machendiese Ausstellung nicht nur zu einem ästhetischen Genuß, sondern vermittelnauch wissenschaftlich fundierte Kenntnisse.

Die Ausstellung ist bis 31. Oktober 1989 täglich außer Montag von 9.00- 17.00 Uhrgeöffnet.

STÜBING/ STMK. Sonderausstellung aus Wien im Freilichtmuseum.- Am 9. Mai1989, 11.00 Uhr, wird im Freilichtmuseum in Stübing die Sonderausstellung" WienWohnen im Wandel" eröffnet. Die Ausstellung, welche bis 30. 10. 1989 zubesichtigen sein wird, entsteht in Zusammenarbeit des Kulturamts der Stadt Wienmit dem Institut für Gegenwartsvolkskunde der Österreichischen Akademie derWissenschaften und dem Freilichtmuseum Stübing. Wissenschaftliches Konzeptund Realisierung: Dr. Vera MAYER, Mitarbeit: Ursula BRUSTMANN, GraphischeGestaltung: Mag. Dieter NEHRING, Photos: Bernhard ABA, Dr. Vera MAYER:Die volkskundliche Auffassung der Wohnkultur ist sehr umfangreich und verlangtdaher einen vielseitigen theoretischen und methodischen Forschungsansatz. ImVergleich zu den Arbeiten, die sich hauptsächlich mit den historisch und sozialbedingten formalen Aspekten und der Entwicklung architektonischer Formen undräumlicher Strukturen sowie mit der Stilentwicklung von Architektur und Möbelein-richtung auseinandersetzen, versucht diese Ausstellung, die Wohnkultur bzw.Wohnweisen vor allem aus dem Gesichtspunkt der Raum-, Funktions- undSozialstruktur darzustellen. Die zeitliche Dimension- der Wandel der Wohnkulturdes bürgerlichen und des Arbeitermilieus in den letzten 200 Jahren in Wien hilft,die Entwicklung wie auch das Beharren auf den traditionellen Wohnformen auch

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