VOLKSKUNDE IN ÖSTERREICH
NACHRICHTENBLATT DES VEREINES FÜR VOLKSKUNDE
Jahrgang 13
Wien, März 1978
NACHRICHTEN DES VEREINES
Einladung
Folge 3
1) zu der am Freitag, den 31. März 1978, um 17 Uhr im Konzert-saal der Hochschule für Musik und darstellende Kunst,Wien I, Johannesgasse 8, stattfindenden
Ordentlichen Generalversammlung 1978
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Tagesordnung: 1. Jahresbericht des Vereins und des Öster-reichischen Museums für Volkskunde 1977; 2. Kassenbe-richt 1977; 3 3. Bestätigung von Korrespondierenden Mit-4. Allfälliges.
gliedern;
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Anschließend an die Generalversammlung um 18 Uhr Vortrag
von
Dr. Brigitte GEISER, Bern
Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft f.Volkskunde" Bildquellen als Hilfe zur Erforschung derschweizerischen Volksmusik"( Mit Lichtbildern)
In den letzten Jahren ist es immer üblicher geworden, Ob-jekte der darstellenden Kunst nicht mehr ausschließlichunter dem Gesichtspunkt des Schönen oder gar Heiligen,sondern als Informationsquelle zur Volkskunde und Musik-wissenschaft zu benutzen. Bereits in ihrer Dissertation" Studien zur Frühgeschichte der Violine", Bern 1974, ar-beitete Brigitte Geiser vor allem auf Grund ikonographi-scher Zeugnisse. Der Methode, bildliche Dokumente zu be- Afragen, blieb die Berner Musikwissenschaftlerin auch imhistorischen Teil ihrer Arbeit am Handbuch der europäi- 290schen Volksmusikinstrumente, Band Schweiz( Druck in Vor- bbereitung) treu. Frau Geiser möchte anhand von Lichtbil- bdern nach schweizerischen Bildwerken eine Systematik derVolksmusikinstrumente der Schweiz entwerfen, wie sie esbereits an den Universitäten von New York, Cambridge( Mass.) und Berkeley unternommen hat.
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