Heft 
6 (1971) 1-10
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Jg.6/ 1971

Volkskunde in Österreich

Folge 1

Zur freundlichen BeachtungMit Beginn des neuen Jahres ist der Mitgliedsbeitrag und die Abonne-mentsgebühr( Österreichische Zeitschrift für Volkskunde) für 1971 fälliggeworden. Wie in den Vorjahren liegt diesem ersten Nachrichtenblatt desneuen Jahrgangs wieder ein Erlagschein bei, mit dem die Mitglieder den je-weils vorgeschriebenen Betrag zur Einzahlung bringen wollen. Der Mitglieds-beitrag beträgt wie im Vorjahr öS 40.-, das Zeitschriftenabonnement inkl.Versand für Mitglieder im Inland öS 80.-, im Ausland öS 84.-. Für Nichtmit-glieder beläuft sich der Zeitschriftenbezug auf öS 144.-, zusätzlich Versand-spesen. Allfällige Zahlungsrückstände sind gleichfalls auf beiliegendem Er-lagschein vermerkt. Die Vereinsleitung dankt den Mitgliedern im voraus fürdie unverzügliche Einzahlung der Beiträge, weil dadurch die ehrenamtlich ge-leistete Arbeit des Vereinskassiers beträchtlich erleichtert wird.

UMFRAGE

Mitarbeiter für Umfragen des

Niederösterreichischen Landesmuseums

Die Volkskundesammlung des. Landesmuseums möchte ihr Netz an Gewährs-leuten im Land Niederösterreich ausbauen und hat den Verein um Einschaltungfolgender Einladung zur Mitarbeit gebeten:

" Die Volkskundesammlung des. Landesmuseums bemüht sich, Gewährsleutefür die Beantwortung von Umfragen zu gewinnen, und ersucht um Bekanntgabevon Adressen diesbezüglich interessierter Mitarbeiter direkt an die Volkskunde-sammlung des. Landesmuseums, Herrengasse 9, 1014 Wien."

BERICHT

Eröffnung des Österreichischen Freilichtmuseums inGraz- Stübing

Das alljährlich von Direktor Prof. Dr. Viktor Herbert PÖTTLER sorgfältig redi-gierte" Protokoll über die Jahreshauptversammlung des Österreichischen Frei-lichtmuseums"( 70 Seiten hektographiert, 11 Zeichnungen von Regierungsober-baurat Dipl. Ing. Wilhelm REISINGER) enthält 1970 neben dem Ausweis der be-ständigen und von allen Seiten anerkannten Aufbauleistung den Bericht über dieMuseumseröffnung durch den Herrn Bundespräsidenten der Republik ÖsterreichDr.h.c. Franz JONAS am 7. September 1970. Dieser Festakt hat den Abschlußder ersten Phase des Museumsaufbaues gekennzeichnet. Mit Jahresende 1970werden in Stubing insgesamt 32 Hauseinheiten einen Querschnitt der traditio-nellen bäuerlichen Wohn- und Wirtschaftsbauten der österreichischen Bundes-ländern besonders im Alpenbereich bieten. Die wichtigsten Arbeiten des ver-gangenen Jahres galten indes der Erschließung des Museumsareals für den nunzu erwartenden Besuch: Ausbau der Landesstraße für den Zubringerverkehr,Einrichtung eines großflächigen Parkplatzes und Schaffung einer erforderlichgewordenen Bahnunterführung jeweils durch die öffentliche Hand. Die zweiteAusbaustufe in den nächsten zehn Jahren gilt der Errichtung weiterer Bauten vorallem aus noch nicht berücksichtigten Bundesländern( Niederösterreich, Wien).

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