Jg.5/ 1970
Volkskunde in Österreich
Folge 3tung zu bringen. Weder die beiden Außenstellen noch die vielen größeren undkleineren Ausstellungen, mit 20 veröffentlichten Katalogen, hätten sich ohnediese Innenarbeit gestalten lassen. Die Kataloge zählen ebenso wie die 13 Bän-de der hauseigenen" Veröffentlichungen" zu den sichtbaren Zeugnissen unsererMuseumsarbeit in diesen letzten 25 Jahren.
Zum Vortrag Eintritt frei!
Gäste herzlich willkommen!
Bitte den Ort für Generalversammlung und Vortrag beachten!
Dr. Klaus BeitlGeneralsekretär
HR. Univ.- Prof. Dr. Leopold SchmidtPräsident
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BERICHT
Eröffnung des Österreichischen FreilichtmuseumsGraz- Stubing im Herbst 1970
Mit Beginn des Jahres 1970 ist das Österreichische Freilichtmuseum in Graz-Stubing in den Endabschnitt seiner Aufbauzeit eingetreten. Wie der Veröffent-lichung des umfangreichen und von Direktor Dr. Herbert V. PÖTTLER sorgfäl-tig ausgeführten" Protokolles über die Jahreshauptversammlung des Österreichi-schen Freilichtmuseums am 24. September 1969"( 53 Seiten hektographiert,10 Lichtpausen nach Zeichnungen von Regierungsoberbaurat Dipl. Ing. WilhelmREISINGER) entnommen werden kann, ist die Eröffnung der ersten Museums-gruppe von österreichischen Bauerngehöften und-häusern im Stubinggrabenbei Graz für Herbst 1970 vorgesehen. Damit geht das bedeutende Aufbauwerk,in dem sich- nach den Worten des geschäftsführenden Präsidenten, Landes-hauptmannstellvertreter Univ.- Prof. Dr. Hanns KOREN- auf dem Boden derSteiermark das gesamte Österreich realisieren werde, seiner Vollendungentgegen. In der Tat befinden sich von den seit 1963 eingeholten 34 Objektenbis zur Vorlage des Berichtes 27 bereits wieder unter Dach und Fach. Weitere7 Bauten konnten vorerst gelagert werden, für 5 Bauwerke bestehen bindendeZusagen und vertragliche Sicherstellungen. Sieht man von der noch offenenund wohl auch schwer zu lösenden Frage der Darstellung der Stadt und desBundeslandes Wien ab, ist somit die Repräsentation sämtlicher Bundesländer-im wesentlichen durch Einzelhoftypen und Holzbauten gewährleistet. Mitder Vollendung der ersten Aufbaustufe rücken die Fragen der" Infrastruktur",d.h. die Vorsorge für die notwendigen Betriebseinrichtungen in den Vorder-grund. Wichtiges wurde bereits geleistet. Das Museumsgebäude als Verwal-tungssitz und wissenschaftliches Dokumentationszentrum ist in Betrieb und hatsich bereits auch als Tagungs- und Studienstätte bewährt. Nur ganze Lösungenwird man weiterhin auch in Fragen der Beaufsichtigung und äußeren Sicherungder wertvollen Einzelobjekte des Museumsareals anstreben müssen. Die ver-heerende Brandkatastrophe, von der am 9. Jänner 1970" Het Nederlands Open-luchtmuseum" in Arnheim heimgesucht wurde, hat diesbezüglich die Fachweltalamiert und muß auch hier als Warnung genommen werden.
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Klaus Beitl
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