Heft 
1 (1966) 1-10
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Jg. 1/1966

Volkskunde in Österreich

Folge 3

Werbung für den Verein für Volkskunde

Der Verein für Volkskunde in Wien kann auf eine mehr als 70- jährige erfolg-reiche Tätigkeit für" die wissenschaftliche Pflege der Volkskunde mit beson-derer Berücksichtigung Österreichs und der sonst in den Sammlungen desÖsterreichischen Museums für Volkskunde wesentlich vertretenen Gebiete"und für" die Verbreitung wissenschaftlicher volkskundlicher Ergebnisse"(§ 2der Vereinsstatuten) zurückblicken. Diesen Vereinszwecken entsprechen dieständige Förderung des vom Verein gegründeten Österreichischen Museums fürVolkskunde, die Herausgabe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskundeund die Veranstaltung von wissenschaftlichen Vorträgen, Führungen und Stu-dienfahrten. Darüber hinaus konnte der Verein in vielen volkskundlichen Be-langen- z. B. für die Drucklegung von wissenschaftlichen Büchern- förderndund vermittelnd eintreten. Eine der wichtigsten Aufgaben des Vereins liegtschließlich auch darin, auf dem Gebiet der Volkskunde die Verbindung zwi-schen allen an diesem Fach interessierten Personen in Österreich und im Aus-land und den volkskundlichen Institutionen Vereinigungen, Sammlungen,Museen, Archiven, Universitätsinstituten und Lehrkanzeln- herzustellen, zupflegen und die Leistungen der österreichischen Volkskunde einer größerenÖffentlichkeit bekannt zu machen.

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Besonders in den letzten Jahren hat der Verein für Volkskunde in mancher Hin-sicht eine ermutigende Entwicklung nehmen können, die nicht zuletzt in derständig wachsenden Zahl von Mitgliedern und Abonnenten der Österreichi-schen Zeitschrift für Volkskunde ihren Niederschlag gefunden hat. Dennochwäre es wünschenswert, wenn die Bemühungen des Vereins durch das Mitwir-ken seiner Mitglieder ein noch stärkeres Echo fänden. Erstrebenswert erscheintvor allem eine noch bessere Verbreitung der Österreichischen Zeitschrift fürVolkskunde, die als einziges volkskundliches Fachorgan in Österreich in ihrenvielfältigen Aufsätzen und Abhandlungen nicht nur über den jeweils letztenStand der volkskundlichen Forschung unterrichtet, sondern mit ihren ständigenChronik- und Literaturbeiträgen laufend über das fachliche Geschehen im In-und Ausland sowie über die neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungeninformiert. Die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde ist ein unerläßlichesArbeitsmittel und schafft eine Verbindung zwischen allen an der Volksforschunginteressierten Personen und Institutionen.

Wir bitten darum alle Freunde des Vereins für Volkskunde, in ihren KreisenMitglieder und Zeitschriftenabonnenten zu werben und dem Verein Namenund Anschriften von volkskundlich Interessierten mitzuteilen, und erlaubenuns, nochmals auf das beiliegende Informations- und Anmeldeblatt hinzuwei-

sen.

Dr. Klaus BeitlGeneralsekretär

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Für den Verein für Volkskunde

Univ.- Prof. Dr. Leopold SchmidtPräsident