VOLKSKUNDE IN ÖSTERREICH
NACHRICHTENBLATT DES VEREINES FÜR VOLKSKUNDE
Wien, Februar 1966
Jahrgang 1
NACHRICHTEN DES VEREINES
Folge 2
Einladung
zu dem am Freitag, den 25. Februar 1966, um 18 Uhr im Hörsaal des Öster-reichischen Museums für Volkskunde, Wien VIII, Laudongasse 19, stattfin-denden Vortrag von
Univ. Prof. Dr. Leopold SCHMIDTDirektor des Österreichischen Museums für Volkskunde
Die Sammlung Religiöse Volkskunst mit der altenKlosterapotheke
im ehemaligen Wiener Ursulinenkloster( mit Lichtbildern)
Das Österreichische Museum für Volkskunde wird heuer seine erste Außenstelleeröffnen. Es handelt sich um Räume im Bereich der alten Klosterapotheke imehemaligen Ursulinenkloster, die für museale Zwecke adaptiert worden sindund nunmehr einen Teil der Sammlung Religiöse Volkskunst unseres Museumsaufnehmen werden. Im Aufstellungsplan ist vorgesehen, einen Raum vor derrestaurierten Klosterapotheke mit ihrer einheitlichen Einrichtung aus der Zeitum die Mitte des 18. Jahrhunderts der Darstellung der volkstümlichen Christus-verehrung zu widmen. Der Raum nach der Apotheke wird Zeugnisse der Ma-rienverehrung enthalten. Das mächtige Bild" Christus als Apotheker", derwichtigste Bestand der Apotheke selbst, bildet gewissermaßen den Mittelpunkt.Ein geräumiger Gang mit großen Mauervitrinen ermöglicht es überdies, Bei-spiele der volkstümlichen Verehrung einzelner Heiliger bzw. Heiligengruppenzu zeigen.
Eintritt frei!
Dr. Klaus BeitlGeneralsekretär
Gäste herzlich willkommen!Univ.- Prof. Dr. Leopold SchmidtPräsident
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Zur Beachtung
Die Vereinsmitglieder werden höflich gebeten, die Einzahlung des Mit-gliedsbeitrages für das Jahr 1966( S 20.-) mit beiliegendem Erlagscheinvorzunehmen. Mitglieder, die ein Abonnement der" ÖsterreichischenZeitschrift für Volkskunde" beziehen, wollen bitte den Bezugspreis für 1966von S 77.( Inland) bzw. S 80.-( Ausland) mit dem gleichen Erlagschein ein-
zahlen.