Heft 
61 (2026) 1
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61 1/2026 SCHAUFENSTER7Ein neuer-alter Durchbruch bei der barocken Prunkstiege. Foto: Kollektiv Fischka / KramarBaustellen-Update:neue Treppen, alte Mauern undeine Sendung in die ZukunftAuf der Baustelle des Museums verändertsich derzeit an allen Ecken das Bild. Wändeverschwinden, neue Hohlräume werdensichtbar, Bodenplatten mit massiver Eisen-armierung entstehen. Schlitze für Strom-leitungen werden hergestellt und neueLeerrohre verlegt. Es entsteht die techni-sche Infrastruktur für die nächsten Jahr-zehnte.Besonders eindrucksvoll sind die Arbeitenim Bereich des Stiegenhauses 3, das einesder beiden neuen vertikalen Erschließungendarstellt. Dort, wo früher die Vermittlungskü-che war, wird der Kellerbereich erweitert.Ein Bagger steht direkt in der Baugrube undgräbt sich Zentimeter für Zentimeter tiefer.Ein großer archäologischer Fund bliebglücklicherweise aus stattdessen stießenwir vor allem auf lehmigen Boden. Einenkleinen Teil davon haben wir bereits für einKeramikprojekt gesichert.Parallel dazu entstehen neue, vor Ortgegossene Betontreppen, die die zukünftigeWegeführung im Museum bereits erahnenlassen. Diese Rohbauten bilden das statischeRückgrat der zukünftigen Erschließung undmachen deutlich, wie sich die Raumstrukturdes Hauses in den kommenden Monatenverändern wird.Das historische Dach wird derzeit Stückfür Stück abgetragen. An seiner Stelleentsteht ein Kaltdach mit neuen Dachzie-geln. Leider konnten die alten Dachziegelnicht mehr restauriert werden. Zum erstenMal in der Geschichte des Hauses wird dasGebäude damit vollständig dicht sein. DieFertigstellung ist für Ende 2025 geplant und