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H. 3+4
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AUSSTELLUNG

Ab April 2015

Klimesch- Das Geschäft mit den DingenAufbau eines Nahversorgers im Museum

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Schrank

Schaerbinde

2,5 X 16-

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EDEN SCHO

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eine Dosenpresse, Ofenrohre, diverses Geschirroder Kochutensilien. In den Regalen des Geschäf-tes lagerten also Dinge des Gebrauchs und solchedes Nichtmehr- Gebrauchs, wie in einem Museum.Im September 2013 kaufte das Volkskundemuseumdie verbliebene Ware des mittlerweile pensioniertenHerrn Klimesch in Bausch und Bogen, mitsamt Re-gal- und Möbelausstattung. Mit dem Akt des Kaufesfolgte das Museum symbolisch wie faktisch der er-wartbaren Tradition, kulturelle Erscheinungsformenvor dem Vergessen bewahren zu wollen.

Von April bis November 2015 wollen wir die Idee derGründung und des Aufbaus eines Nahversorgersals Grundlage nehmen, um uns mittels ethnografi-scher und anderer Methoden mit Fragen aktuellerWarenökonomien an der Schnittstelle zu materiellerKultur zu beschäftigen, also mit den Dingen, die unsständig umgeben und damit unser aller alltäglichesLeben bestimmen.

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ERICH SCHMID

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Foto: Matthias Klos

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Die Aktivitäten des Museums wurden über Jahrzehn-te von einem schräg gegenüber liegenden Nahver-sorger begleitet.

Das Haushalts- und Eisenwarengeschäft des HerrnKlimesch war ,, der Laden, der alles hatte". MancheDinge lagerten mehr als 20 Jahre dort, ohne gekauftzu werden, wie zum Beispiel ein Handeiscrasher oder

Die Vision: Ab 2016 soll das Geschäft im Eingangs-bereich des Museums wieder auferstehen, mit allden übernommenen Dingen und mit neuer Ware.So entsteht eine hybride Waren- Objektkonstellationauf Basis einer realen ökonomischen Situation undermöglicht Objektmemory, Workshops, Konferen-zen, KonsumentInnenaustausch.

Die Themen reichen von Funktion von Handwerk, Ar-beit, Ernährung, Nahversorgung, über soziale Öko-nomie, Stadtentwicklung bis zur Sammlungspolitikund Deakzession.

Informationen folgen auf unserer Homepage:

www.volkskundemuseum.at

März- April 2015

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