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SCHAUFENSTER

Sammlung goes online

Das Volkskundemuseum hat Haus, Garten undAusstellungen bei freiem Eintritt einem breitenPublikum geöffnet, ab Mitte November folgtdie Öffnung der Sammlungen mit dem Webauf-tritt ,, Sammlung goes online".

Seit fast eineinhalb Jahren wird im Hintergrunddaran gearbeitet, auf der Homepage des Muse-ums einen Bereich zur digitalen Präsentationder umfangreichen Bestände zu schaffen unddiese in Zukunft Schritt für Schritt frei zugäng-lich zu machen.

Die Besucherlnnen können sich dann nicht nureinen Überblick über die präsentierten Samm-lungen samt Informationen zu Sammlungs-praxen und Erwerbsintentionen verschaffen,sondern auch innerhalb der einzelnen Grup-pen über die Detailansicht der Objekte allesWissenswerte zu den einzelnen Dingen abrufen.Zoombare hochauflösende Objektfotografienergänzen die schriftlichen Informationen.

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Die Suche wird sowohl über Volltextsuche alsauch- innerhalb einer ausgewählten Sammlungoder sammlungsübergreifend über eine sog.Facettensuche möglich sein. Bei der Facettensu-che können die verwendeten Schlagwörter derKategorien Objektklasse, Hersteller/ in, Beitra-gende/ r, Herkunft, Datierung, Material, Technikund Abbildung aus einer hierarchischen Baum-struktur ausgewählt oder mittels der Funktion,, Autoergänzen" gefunden werden.

Angaben zu Personen und Orten sind mit inter-nationalen Referenzen und Normdateien wiedem Virtual International Authority File( VIAF),der Gemeinsamen Normdatei( GND) und demGetty Thesaurus of Geographic Names( TGN)abgeglichen und verlinkt.

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Die interne Strukturierung der Daten erfolgteso, dass sie ohne weitere Transformation an denKulturpool, Österreichs Portal zu Kunst, Kulturund Bildung( www.kulturpool.at), und von dortals nationalem Provider an die digitale europä-ische Bibliothek Europeana( www.europeana.eu) geliefert werden können.

Eine Besonderheit der Online- Sammlungen desVolkskundemuseums sind drei Beziehungsfel-der, in denen Referenzen, die von den Objektenausgehen und zu ihnen führen, erfasst werdenkönnen. Textstellen zu und Abbildungen vonObjekten in Korrespondenzen, Manuskripten,Akten und Literatur finden sich im Feld ,, Objektwird zitiert in". Das Feld Weiterführende Infor-mationen" enthält allgemein mit dem Objektin Zusammenhang Stehendes in Literatur undsonstigen Quellen; das Feld Objekt nimmtBezug auf" schließlich verweist auf Referenzenin der dinglichen Welt außerhalb des Museumswie Vergleichsobjekte oder dargestellte Perso-nen, Gegenstände, Gebäude oder Orte. Soferndie angeführten Referenzen ebenfalls onlinesind, kann direkt zu ihnen verlinkt werden. Umdauerhafte Verlinkungen von außen zu Objek-ten der Online- Sammlungen des Volkskunde-museums zu ermöglichen, werden sog. Perma-links verwendet.

Die erste Sammlung, die Mitte November onlinegehen wird, ist Hugo Schuchardts Belegsamm-lung zur Sachwortforschung. Hugo Schuchardt( 1842-1927) war Romanist und Linguist undlehrte von 1876 bis 1900 an der Universität Graz.Unter dem Titel Sachwortforschung bildetenEtymologien und Kulturforschung einen derroten Fäden in seinem vielfältigen und umfang-reichen Werk. Von vielen Gegenständen, die in

50. Jahrgang