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SCHAUFENSTER

Mama lernt Deutsch"

Unsere Schausammlung als dreidimensionales Wörterbuch

Im Frühjahr 2015 erschien das,, Stadtreisebuch Wien. Deutschlernen bei Exkursionen"- einNachschlagewerk, das leichtverständlich vermittelt, wiedifferenziert

und kompe-

tent Sprachvermittlung durchExkursionen vorbereitet unddurchgeführt werden muss.In unterschiedlichen Beiträgenerinnern Kursleiterinnen an ihreLieblingsexkursionen, darun-ter werden gleich zwei in dasVolkskundemuseum beschrie-ben. Der eine Beitrag stammt

von Katharina Richter- Kovarik,Kulturvermittlerin im Volkskun-demuseum und Deutsch alsFremdsprache"-Trainerin, derandere von der Mama lerntDeutsch"-Kursleiterin JudithPollheimer. Beide habenunabhängig voneinander anVermittlungsprogrammen mitihren Gruppen teilgenommen.Neben geschulten Kultur-vermittlerInnen werden dieProgramme auch häufig vonengagierten ehrenamtlichenMitarbeiterInnen des Museums

durchgeführt. Beide Beiträgezeigen, wie sehr Deutschlernen-de( nicht nur von Mama lerntDeutsch"-Kursen) von einemBesuch im Volkskundemuseumprofitieren und durch das eineoder andere Objekt zu spon-tanen Sprechakten animiertwerden oder sich generell ihrVokabular erweitern, in demsie die Schausammlung alsdreidimensionales Wörterbuch

nützen.

SCHAUFENSTER

Vermittlungsangebot fürJustizanstalt Josefstadt

Über die Vermittlung des Das gebuchte Programm hieß

Science Center Netzwerksbesuchten Claudia Peschel-Wacha und Katharina Rich-ter- Kovarik im März 2015 dieJustizanstalt Josefstadt inunmittelbarer Nachbarschaftdes Museums. Das Gefange-nenhaus organisiert nebentäglichen Unterrichtseinheitenauch Workshops unterschied-lichster Art für Jugendlichezwischen 15 und 20 Jahren,die in Untersuchungshaft sind.

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Typisch?! Stereotype Bilderund Zuschreibungen", dasauf Vermittlungsangebote inder letzten Fotoausstellung,, Gestellt. Fotografie als Werk-zeug in der Habsburgermo-narchie" zurückgeht. Diesewurden von der Kunstvermitt-lerin Karin Schneider entwi-ckelt und dienen nun nachhal-tig als Tools für verschiedensteProgramme. Am dreistündigenWorkshop nahmen im Schnitt

10 Jugendliche unterschied-licher Altersgruppen undHerkunft teil. Der Lehrer vorOrt, Herr Weltin, war dieganze Zeit anwesend und übersetzte" teilweise Anlei-tungen oder Aufgabenstel-lungen. Ziel des Workshopswar es, über Bilder in unse-ren Köpfen und über Vorur-teile Nachdenkprozesse

anzuregen.

50. Jahrgang