Larve aus Holz: weibliche Groteskmaske
Larve aus Holz: weibliche Groteskmaske
- Volkskundemuseum Wien / 3D-Modell: Harald Wraunek CC BY 4.03D Modell
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ÜbersichtDetaillierte InfosVerwendung
- InventarnummerÖMV/40816
- Objektart
- Beschreibung
Aus einem Stück geschnitzt und bemalt: weibliche Person mit Zeichen von Krankheit (Kropf, Beulen) und mit als hässlich interpretierbaren Körpermerkmalen (Warzen, Falten, fehlende Zähne) versehen; die Lippen auffallend rot als ästhetische Dissonanz, ebenso die aufgemalte Perlenkette um den Hals, die schwarze Farbe der Perlen soll ein Hinweis auf die Liederlichkeit oder Bösartigkeit der Figur sein. Die Larve wurde vermutlich für Perchtenumzüge oder Theateraufführungen eingesetzt, um klischeehaft eine Hexe oder böse Frau darzustellen.
Am Larvenrand sind in der Stirnmitte und an den Kiefergelenken Löcher gebohrt, um weitere Verkleidungsteile anbringen zu können. Ein Riss auf der linken Seite der Larve wurde mit einer Metallklammer gefestigt. [Kathrin Pallestrang] - Hersteller:in
- Entstehung
- Verwendung
- Material
- Technik
- AbmessungenH: 31 cm B max.: 16,5 cm T max.: 11,7 cm
- Abbildung / Motiv
- ErwerbungsartAnkauf
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
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