Positiv: Porträt einer Person mit Instrument, Hongkong, britische Kolonialverwaltung : HONGKONG. Do-Do. SCHAUSPIELERIN (Originaltitel)
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- Volkskundemuseum Wien CC PDM 1.0
- Inventarnummerpos/67469
- Objektart
- Beschreibung
Abgebildet ist ein vignettiertes Porträt einer jungen Frau mit einem Musikinstrument in der Hand.
Zwischen 1868 und 1870 reiste der österreichische Fotograf Wilhelm Burger im Rahmen einer k. k. Mission des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie (heute MAK – Museum für angewandte Kunst) über Westeuropa nach Ostasien und Südamerika, um wirtschaftliche und diplomatische Kontakte zu fördern sowie Kultur und Gesellschaft fotografisch zu dokumentieren. Ziel war es, Wissen und Bilder für die österreichische Öffentlichkeit und Wissenschaft zu sammeln – stets aus eurozentrischer Perspektive. Burger schuf rund 400 Fotografien, von denen viele als bedeutende Zeugnisse der frühen Reisefotografie gelten.
18. Oktober 1868: Triest, Italien
12. bis 18. November 1868: Gibraltar, Großbritannien
22. bis 24. November 1868: Tanger, Marokko
2. Dezember 1868: Teneriffa, Spanien
26. Jänner bis 18. Februar 1869: Kapstadt, Südafrika
6. bis 11. April 1869: Anyer, Indonesien
14. bis 21. April 1869: Singapur
27. April bis 10. Mai 1869: Samut Prakan, Thailand
15. bis 19. Mai 1869: Saigon (heute Ho-Chi-Minh-Stadt), Vietnam
2. bis 13. Juni 1869: Hongkong
19. Juni 1869: Shanghai, China
16. September 1869: Nagasaki, Japan
2. Oktober 1869: Yokohama, Japan
6. Oktober 1869: Tokyo, Japan - Mitwirkende:r bei Herstellung
- Fotograf:in
- Lithograf:in
- Entstehung
- Material
- Technik
- AbmessungenH: 9,8 cm B: 6,5 cm
- FormatCarte de Visite ; Hochformat
- Abbildung / Motiv
- Assoziation
- Inschrift / Aufschrift[Recto:] Nach d. Natur ph. von W.Burger. HONGKONG DO-DO Schauspielerin
[Verso:] pos 67.469 // WILH. BURGER FOTOGRAF DER K.K.OSTASIATISCHEN EXPEDITION Jede Art der Vervielfältigung vorbehalten K.Krzi - Erwerbungsartunbekannt
- IIIF
- Archiv
- Verwaltende Institution
- URN
Diese Fotografie entstand während einer kolonialen Expedition im 19. Jahrhundert. Solche Aufnahmen zeigen zumeist europäische Vorstellungen und Inszenierungen und keine realen, vor Ort gebräuchlichen Situationen, Bekleidungsnormen oder Körperhaltungen. Sie stellen Personen stereotypisierend dar und reduzieren diese auf europäische Vorstellungen ihrer Herkunft, Religion und Hautfarbe.
Fotografien sollten stets – wie alle Quellen – im Zusammenhang mit ihrem historischen Kontext und den damit verbundenen damaligen wie heutigen ethischen Fragestellungen betrachtet werden – insbesondere hinsichtlich der herrschenden Machtverhältnisse und Fragen der Repräsentation sowie der oft fehlenden Einwilligung zur Aufnahme durch die abgebildeten Personen.
Das Volkskundemuseum Wien distanziert sich ausdrücklich von diskriminierenden, rassistischen und sexistischen Inhalten sowie von NS-Ideologie und sonstiger Propaganda. Objekte mit problematischem Inhalt bleiben jedoch zum Zweck der Bildung und Forschung sichtbar.
- [pos/63249] - Positiv: Porträt einer Person in Hongkong, britische Kolonialverwaltung
- [pos/63250] - Positiv: Porträt einer Person mit Musikinstrument in Hongkong, britische Kolonialverwaltung
- [pos/63251] - Positiv: Porträt einer Person mit Kind in Hongkong, britische Kolonialverwaltung
- [pos/63263] - Positiv: Stadtansicht mit Hafen, Hongkong, britische Kolonialverwaltung
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