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Gebildbrote der Faschings-, Fastnachts- und Fastenzeit
Entstehung
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geschmalzener oder schmalziger Samstag, auch Kässamstag; in der SchweizChüechli- Samsti; in den Niederlanden auch vette zaterdag.

In Stralsund gab es- 1781 einen Festschmaus an diesem Tage, Fastl-abend- Fatt genannt( Fastelabendschüssel), meist aus geräuchertem undanderem Fleische bestehend.( Dähnert, 114.) In der Abtei in Vreden imMünsterlande wurde ein halbes Kalb als Fastelabendessen für die Stifts-jungfern Glossar ::: zum Glossareintrag jungfern zubereitet.( Bahlmann, 299.) Über die niedersächsischen Fastel-abendgebräuche schrieb 1752 J. P. Schmidt( S. 30):» So ergeben sichnähere Ursachen, warumb einentheils eben zur Fastelabendzeit so vieleGastereyen angestellet werden und woher hiernechstens bey solcherFeyrung just Hettweggen( s. Fig. unten), Schincken, geräuchert Ochsen-fleisch und Mettwürste alẞ wesentliche Fastelabendsgerichte zum Essenaufgetragen, dann auch das sogenandte Fastelabendbringen, Hettweggen-Abstäuppen( s. unten), Hundeschlagen*) und die Vermassqvirungen dabeybetrieben werden.<< Im Odenwald kochen am Fastnachtssamstag vieleLeute>> für die lieben Engelein«( das heißt für die ehemaligen Seelen-geister) das Beste und Leckerste, was sie nur haben, setzen es auf den Tisch,öffnen den Engeln die Fenster und legen sich dann schlafen( Mannhardt,Mythen, 724; Grimm, Mythol.1, CV, 896, 4, III, 467; Feilberg 2, 329); einBrauch, der sowohl am Allerseelentage( s. Allerseelentagsgebäcke, S. 6 ff.)und an verschiedenen Neujahrstagen da und dort wiederkehrt. NachWuttke 3, 238, wickelt man im Voigtland am Fastelabend neunerlei( dasheißt glückbringende) Speisereste( Pancarpie) vom Abendessen in eineTischtuchecke, nimmt das unter den Arm und was man dann( im Freien?)hört, das wird wahr; ein Opferaugurium, das ähnlich auch an sonstigenLostagen vor Jahresbeginn zu finden ist. Am Fastelabend muß man sichin Mecklenburg neunmal vollfressen( J. B. Schmidt, 49); in der Wetteraugibt es neunerlei Gerichte, wie auch sonst an heiligen Tagen.( Wolf, Bei-träge, I; Wuttke 3, 80.) In Hessen kocht die Hausfrau auf Fastnachtvielerlei Speisen, springt auf den Herd und ruft:» Häupter( von Kohl)wie mein Kopf! Blätter( so groß) wie meine Schürze, Dorsen( torsoStrunk, Rüben) wie mein Bein!( wünsche ich mir von den Hausgeistern)<<und springt wieder herunter.( Wuttke 3, 425.) Am schmalzigen Samstagschickten in Schwaben die Großbauern zu den Söldnern ins Haus undließen sie( als Sippenangehörige) einladen,» auf die Fastnacht zu kommen<<.Wer dieser Einladung, dann durch den Mitgenuß der Fastnachts-küchle Folge gab, mußte auch»> im Schnitte«( Erntezeit) aushelfen. DasGebäck war also eine Art Rekognitionsgebühr für erwachsende Pflichtenoder Rechte innerhalb der Sippe( Kurat Frank).

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aus

Im Brandenburgischen und Westpreußen gab es sogenannteSchorrbacken, das heißt große runde Pfannkuchen, ehemalsdem letzten Teige in der Trogscharre, Molterscharre hergestellt, die recht*) Sehr wahrscheinlich ist damit ein Hundeopfer angedeutet; sowohl derSeelenführer Wodan wie die germanische Todesgöttin Nehalennia erhieltenHundeopfer.