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Die "blauen Geburtsflecke" bei den Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag Eskimos in Westgrönland : eine anthropologische Studie
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Die blauen Geburtsflecke" bei den Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag  Eskimos in Westgrönland.

Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag Eskimos eher anzutreffen zu sein als beiheller pigmentierten.

Mikroskopische Untersuchungen waren leidernicht möglich, da Probeexzisionen aus vielenäußeren Gründen nicht zu machen waren.

Die Literatur über die blauen Geburtsfleckeanderer Völker ist ziemlich reichlich. E. Bälz 2)nannte diese Pigmentflecke Mongolenflecke".Er war der erste Untersucher, der sich desMikroskopes bediente und hatte die Mongolen-flecke" in Japan studiert. 1901 führt Deniker 5)unter anderem an, daß Bälz die blaue Farbeseiner Mongolenflecke mittels des Durchscheinensder Haut erklärt. Es ist ja eine bekannte Tat-sache, daß dunkle Körper, durch trübe Mediengesehen, blau erscheinen. Diese Erklärung derFarbe wird wohl auch für die Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag  Eskimos zu-treffen. Deniker faßt die Mongolenflecke",die wohl zutreffender als blaue Geburtsflecke"zu bezeichnen wären und jetzt auch meist sobezeichnet werden, als Rasseneigentümlichkeitnicht weißer Rassen auf.

Umfassende Arbeiten über die blauen Ge-burtsflecke, besonders hinsichtlich ihres mikro-skopischen Verhaltens, liegen von dem JapanerDr. Buntaro Adachi ¹) vor. Er behauptet,daß die Flecke durch zweierlei Arten von imCorium eingelagerten Pigmentzellen verursachtsind, welche eine Ähnlichkeit mit denen derChorioidea haben, ferner, daß sie bei weißenRassen bloß mikroskopisch, bei andersfarbigenRassen auch makroskopisch sichtbar seien.Ferner erwähnt er, daß die blauen Geburts-flecke in jedem Entwickelungsstadium desmenschlichen Lebens vom Fötalleben an vor-kommen können eine Beobachtung, welchemit meiner diesbezüglichen bei den Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag  Eskimosübereinstimmt.

Da das makroskopische Aussehen der blauenGeburtsflecke der Eskimos Glossar ::: zum Glossareintrag  Eskimos dem von andererSeite beschriebenen Aussehen derselben beianderen Völkern gleichkommt, so ist wohl mitder größten Wahrscheinlichkeit anzunehmen,daß deren mikroskopisches Verhalten ebenfallsein identisches sei, ein Satz, der allerdings nocheines strikten Beweises bedürfte.

Im Gegensatz zu Adachi hält E. Bälz 3)( S. 329) noch daran fest, die blauen Geburts-flecke als Rasseneigentümlichkeit zu betrachten.

Archiv für Anthropologie. N. F. Bd. VI.

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Er hat Beobachtungen bei Japanern, Chinesen,Koreanern, Hawaiern, Malaien, nordamerikani-schen Indianern Glossar ::: zum Glossareintrag  Indianern in Britisch- Columbia und beiden Bewohnern von Brasilien angestellt. Be-sonders in Brasilien ist Bälz zu dem Schlussegekommen, daß das Vorhandensein der blauenGeburtsflecke bei der weißen Rasse stets eineBeimischung von anderem Blut, sei es Mongolen-,Neger Glossar ::: zum Glossareintrag Neger- oder Indianerblut Glossar ::: zum Glossareintrag  Indianerblut, bedeute. Er gibt zu,daß die im Corium auch der weißen Rasse vor-kommenden Pigmentzellen Adachis kein Rassen-merkmal seien, behauptet dies hingegen für den" Mongolenfleck", unter welcher Bezeichnungman bloẞ etwas makroskopisch Sichtbares zuverstehen habe. In seinen Ausführungen gelangter zu dem Schlusse, daß die Mongolenfleckedas feinste Reagens für die Unterscheidungder weißen Rasse von allen anderen Rassenabgeben".

1905 hat ten Kate 11) Beiträge zur Frageder Mongolenflecke in Japan, China und In-donesien geliefert. Nach dessen Erfahrungenkommen sie auch bei der weißen Rasse" derLiu- Kiu- Insulaner vor. Von anderer Seite wer-den jedoch die Liu- Kiu- Insulaner zu den Ja-panern, d. h. zur mongolischen Rasse, gerechnet.Buschan) faßt seine Angaben zusammen:" Nach dem jetzigen Stande der Wissenschaft willDr. H. ten Kate die blauen Geburtsflecke alseine Isomorphie im Sinne Lehmann- Nitsches,als ein Vorkommnis aufgefaßt wissen, das inverschiedener Intensität und Frequenz bei allenMenschenrassen nachzuweisen ist." Demnachwäre die Behauptung von Bälz, daß der blaueFleck das feinste Reagens zur Unterscheidungder weißen Rasse, von allen anderen Rassen ist,von der Hand zu weisen.".

In dem Artikel ten Kates finden sich reich-liche Angaben, aus denen sich wohl ein Bildüber nahezu die ganze diesen Gegenstand be-treffende Literatur ergibt. ten Kate hat dieFlecke, wie wir hier erfahren, auch bei Kindernaus Hawaii und bei den Ainos beobachtet. Beiden Ainos wurden sie übrigens auch von andererSeite nachgewiesen, nur scheint es nicht ganzfestzustehen, ob es sich hier um eine kauka-sische oder bloß kaukasoide Rasse handelt.

Im gleichen Jahre hat Dr. Kocko Fuji-sawa) aus Japan einen Fall publiziert. Der

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