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balken, ein transportabler Schiffsherd und der-gleichen mehr.
Durch den Seitengang zurück, den Eingangs-raum querend, zu
RAUM XIII.
Egerländer Wohnstube.
Die Einrichtung dieser Stube weist die üblichenMöbelstücke, die zumeist mit figuralen Darstellungengeschmückt sind, auf: Himmelbett mit zu-gehöriger Wiege auf Fußgestell, Schrank undEckschränkchen mit Geschirr und Gläsern;den Tisch, dessen Platte mit einem Gemälde, dieTaufe Jesu darstellend, geschmückt ist, und dreiLehnstühle, deren Lehnen figural geschnitzt, Eger-Händer Musikanten und eine Hochzeitsgesellschaftdarstellen. An den Wänden die charakteristischenHochzeits- und Federbilder mit Vogeldarstellungen( Egerländer Hausindustrie).
RAUM XIV.
Wohnstube aus dem Kuhländchen.
In der niedrigen Stube mit Holztramdecke( gegenüber dem fehlenden umfangreichen Kachel-ofen mit Bank und Trockenstangen) das zwei-spännige Bett mit primitiver Glossar ::: zum Glossareintrag primitiver Malerei, die Wiege( Wieche), Truhen und Schränke, der Speise-kasten( Aolmer<), die Stühle( Schemel<),der Kleiderrechen im gleichen Stil, haupt-sächlich mit primitiven Glossar ::: zum Glossareintrag primitiven Pflanzenornamenten bemalt;um den Tisch die Bänke, teilweise mit Drehlehneversehen. Sämtliche Einrichtungsstücke von sehrnüchternem Charakter, durchwegs auf das Praktischegerichtet. Ueber den Türen Haus- und Handwerks-schilder.
RAUM XV.
Tschechische Wohnstube( Umgebung vonEibenschitz).
Diese Stube ist in Anorduung und Ausstattungder Möbel vollkommen typisch, da die slawischeBevölkerung Mährens wie in der Tracht auch imHause und seiner Einrichtung das Herkommen zähbewahrt hat. Sämtliche Einrichtungsstücke warenvormals in Wirklichkeit zu einer Wohnstube imMarkte Mohelno vereinigt. Die Bemalung der Möbel-stücke ist zumeist noch die alte; nur die Schüsselremist im alten Stil frisch bemalt. Auf der Eckbank sind dieNamen der Hausherren und des Tischlers aufgemalt.