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1334. Bauchranzen mit Inschrift:» Jesu Mari 1795«. Tirol.1335. Bauchranzen mit Metallringelchen. Pusterthal,Tirol.
Pult 26: Bauchranzen aus Steiermark.
1336. Bauchranzen mit Zinnnieten und Zinnschildern.1337. Bauchranzen mit Zinnnieten und färbigem Lederverziert. Um 1760. Ennsthal.
1338. Bauchranzen mit Zinnnieten, Inschrift:» J. N. R. J.1795«.
1339. Bauchranzen mit Zinnnieten.
1340. Bauchranzen mit Zinnnieten auf farbiger Leder-unterlage. Klagenfurt.
Nische zwischen 26 und 27: Bauernkoffer.
Diese alterthümlichen Behälter dienen zumeist zur Aufbewahrung vonWerthsachen, Schriftstücken und Hartgeld, das der Bauer bei Fahrten auf denViehmarkt oder bei sonstigen Kaufgängen mit sich führt.
1341. Lederkoffer, innen mit altem Papierüberzug. Mon-falcone.
1342. Koffer. Klosterneuburg.
1343. Kistchen mit Rosen bemalt, mit Lade. Gloggnitz.1344. Kistchen mit Lade. Görz.
1345. Kistchen mit Beineinlage. Görz.
1346. Koffer mit getriebenem Zinnblech überzogen.1347. Geldkistchen, um grössere Summen in Hartgeldüber Land zu tragen. Bozen.
VI. Kasten( 27—31).
Spinn- und Webegeräthschaften für die häuslichenTextilkünste, Hirtengeräth und Musikinstrumente.
Nach dem bäuerlichen Wirthschaftsprincip erzeugt das Haus, was dasHaus benöthigt. Die Sorge für die Kleidung ist Weibersache Glossar ::: zum Glossareintrag Weibersache, vom Spinnen derWolle bis zum Aussticken des fertigen Gewandstückes. Das Spinnen geschiehtauf primitiverer Glossar ::: zum Glossareintrag primitiverer Stufe durch die freie Hand vom Spinnrocken auf dieSpindel, in fortgeschrittenerer Weise durch das Spinnrad. Es entspricht denethnographischen Verhältnissen in Oesterreich, dass die Belege für das erstereVerfahren in der Sammlung zumeist aus Istrien, Dalmatien und der Bukowina,wirthschaftlich sehr zurückgebliebenen Gebieten, stammen.
Der gesponnene Faden wird auf kleinen Handweb stühlen zu Borten,Bändern und Gurten verarbeitet. mittelst der Hauswebstühle zu ganzenZeugen. Vergl. Hugo v. Rettich: Spinnradtypen. 1895.