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Die Krakauer : traditionelle Volkskultur aus Südpolen
Entstehung
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Sitten und Bräuche der Krakauer

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egen des bescheidenen Rahmens der vorliegenden Veröffentlichung kannkein vollständiges Bild der Sitten und Bräuche der Krakauer gebotenwerden, daher die Einschränkung auf einige, die alljährlich stattfinden.Am traditionsreichsten sind jene Sitten und Bräuche, die mit Weihnachten und Osternverbunden sind, sowie das sehr populäre Treiben des ,, Lajkonik" zur Oktave desFronleichnamsfestes in den Krakauer Straßen.

Im bäuerlichen Brauchtumskalender Glossar ::: zum Glossareintrag  Brauchtumskalender besteht Weihnachten aus einem ganzenZyklus von Festtagen, die zwischen dem Heiligen Abend( 24. 12.) und den HeiligenDrei Königen( 6. 1.) begangen werden. Noch am Anfang unseres Jahrhunderts hatman an diesen Festtagen mit Hilfe von Magie versucht, für gute Ernte, Fruchtbarkeit,Gesundheit, Familienglück und Wohlstand im neuen Jahr zu sorgen. Nach dervolkstümlichen zyklischen Konzeption der Welt stellt diese einen sich nach undnach abnützenden Kreislauf dar, woraus auch die Alterung des gesamten Kosmos,der Natur und der Menschen resultiert. Die weihnachtlichen Bräuche dienten alsozur alljährlichen Erneuerung der abgenutzten Zeit und sollten die Weltzum Jahreswechsel mit neuen Lebenskräften erfüllen. Die fortschreitendeIndustrialisierung und die Expansion der Massenkultur ließen viele dieser Sittenund Bräuche in Vergessenheit geraten. Manche haben jedoch in ihrer alten Gestaltüberlebt, obgleich sich ihr Inhalt infolge verschiedener Deutungen durch die

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Weihnachtssänger mit Krippe. Anfang des 20. Jh. Golkowice, Woj. Kraków

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