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Papageno backstage : Perspektiven auf Vögel und Menschen ; [Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde, 20. Mai bis 29. Oktober 2006]
Entstehung
Seite
127
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Federschmuck

Die farbenfrohe Federpracht diente den Vögelnnicht nur selbst zum Schmuck und fungiertebei Balz und Werbung als erfolgreicher Blick-fang auch Menschen schmücken sich gernemit fremden( Vogel-) Federn, um ihrer Identität,ihrer Stellung in der Welt und ihrer Weltan-schauung Ausdruck zu verleihen. Sie nehmendie fremden Federn, um so zu sein, wie sie seinwollen, von Natur aus aber nicht sind. In derFrühen Neuzeit legten Kleiderordnungen fest,welcher Stand welche Federn als Statussymboltragen durfte. Federn verleihen den MenschenMacht und mythische Kräfte.

Zu Ende des 19. Jh. erreichte der Gebrauch vonVogelfedern für modische Bedürfnisse seinenHöhepunkt. Verwendet wurden sie in ersterLinie als Aufputz von Hüten, aber auch fürKleider, Fächer und Haarschmuck. Neben denFedern heimischer Vögel waren besonders jeneder Kolibris und der Paradiesvögel begehrt.Wegen starker Kritik fand die Federmode einEnde.

Hutgestecke

Sortiment eines Hutmachers aus Wels,.Leihgabe Alfred Kohlhammer

Federn:

Rebhuhn, FasanSteinhuhn