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Keramik <<[hoch]>> 3 : gebrannte Idylle ; Typen, Regionen, Museen ; [der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung "Keramik [hoch] 3 - gebrannte Idylle. Typen, Regionen, Museen" ; Ethnographisches Museum Schloss Kittsee, 09.05.2004 - 01.11.2004 ; Slovenské Národné Múzeum Martin - Etnografické Múzeum, 18.11.2004 - 28.03.2005 ; Savaria Múzeum Szombathely, 24.04.2005 - 04.09.2005] = Keramika [hoch] 3 : pálená, idyla ; typy, regióny, múzeá
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Péter Illés

Savaria Museum in Szombathely

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Durch die Initiative von Vilmos Lipp, einem an Altertums-forschung interessiertem Lehrer am Gymnasium in Szom-bathely( Steinamanger) wurde am 22. Oktober 1871 der,, Archäologieverein Komitat Vas gegründet, dessen pri-märes Ziel die Errichtung einer archäologischen Sammlungwar. Die Gründungssitzung fand am 7. Jänner 1872 statt,zum Vereinssekretär wurde Vilmos Lipp gewählt. Die Mit-glieder des Vereins versuchten schon früh, neben archäolo-gischen Funden auch ethnographische Objekte zu sammeln.Weiters begannen sie mit der Sammlung von Objekten der1872 aufgelösten Zünfte und der Heimindustrie. Die Zei-tung ,, Vasmegyei Lapok veröffentlichte am 25. August1872 einen Aufruf zur Sammlung heimischer Volkskun-de- Objekte", allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.Im Rahmen der außerordentlichen Versammlung der StadtSzombathely fasste man am 25. Juli 1899 den Beschlusszur Gründung eines Museums. Der Rechtsvorgänger desSavaria Museums, der gemeinnützige ,, KulturvereinVasvármegye", wurde am 29. Oktober 1899 im großen Saaldes Komitatshauses in der Gegenwart von 500 begeistertenMitgliedern gegründet. Das Gebäude des Savaria Museumswurde 1908 erbaut, die museologische Arbeit wurde aller-dings schon früher aufgenommen. Bei der Eröffnung ver-fügte die ethnographische Sammlung bereits über stolze3.015 Objekte und entwickelte sich bis zum Ende desZweiten Weltkrieges zur reichhaltigsten des Museums undzu einer der wertvollsten unter den Komitatsmuseen. Die-jenigen Objekte, welche die Ereignisse des 20. Jahrhundertsüberstanden, gehören heute zu den meist behütetenSchätzen der ethnographischen Sammlung.

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GYARSZOMBATTA