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Keramik <<[hoch]>> 3 : gebrannte Idylle ; Typen, Regionen, Museen ; [der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung "Keramik [hoch] 3 - gebrannte Idylle. Typen, Regionen, Museen" ; Ethnographisches Museum Schloss Kittsee, 09.05.2004 - 01.11.2004 ; Slovenské Národné Múzeum Martin - Etnografické Múzeum, 18.11.2004 - 28.03.2005 ; Savaria Múzeum Szombathely, 24.04.2005 - 04.09.2005] = Keramika [hoch] 3 : pálená, idyla ; typy, regióny, múzeá
Entstehung
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Ehemalige Keramikfabrik in MagyarszombatfaBývalá továreň na keramiku v MagyarszombatfeA( hajdani) Magyarszombatfai Kerámiagyár

den benachbarten Orten, wohin sie allerdings überwiegendglasierte Ware mit deutlich breiterer Formenvielfalt mitnah-

men.

Im Herbst 1951 wurde unter der Leitung des ortsansässi-gen Töpfers János Czúgh eine Hausgewerbliche Genossen-schaft gegründet. Die nicht integrierten Töpfer setzten dieursprüngliche Vermarktungsform ihrer Ware weiter fort. DieMitglieder der Genossenschaft gründeten 1952 auch einenFachkreis für Volkskunde und Volkskunst und nahmen Kon-takt zum Ethnographischen Museum in Budapest auf.1954 sammelte bereits eine zwanzigköpfige Gruppe regelmä-Big in der Region, und nach der Arbeit fanden auch Dekor-kurse, nach dem Vorbild der neu gesammelten Objekte statt.1953 wurde die Genossenschaft verstaatlicht und Teil der,, Vereinigten Ziegelwerke des Komitatsrates".Für die neu gegründete Keramikfabrik Magyarszombatfawurden Werkstätten gebaut sowie Maschinen und Einrich-tung erworben. 1966 bestand die Keramikproduktionhauptsächlich aus Ziergegenständen, darunter Vasen sowieWein-, Wasser- und Likörservices. Ziel der Investitionenwar die Sicherung des wirtschaftlichen Überlebens vonMagyarszombatfa und den umliegenden Dörfern, die Fabrikbeschäftige immerhin bis zu 174 Personen. In den 1990erJahren wurde die Fabrik privatisiert, was ihre endgültigeSchließung zur Folge hatte. Heutzutage fertigen die ortsan-sässigen Töpfer ihre Ware hauptsächlich auf Bestellung anund verkaufen sie auf Kunsthandwerksmärkten beziehungs-weise ab Hof im Rahmen des boomenden Dorftourismus.

Tóth Ferenc, Magyarszombatfa