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Keramik <<[hoch]>> 3 : gebrannte Idylle ; Typen, Regionen, Museen ; [der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung "Keramik [hoch] 3 - gebrannte Idylle. Typen, Regionen, Museen" ; Ethnographisches Museum Schloss Kittsee, 09.05.2004 - 01.11.2004 ; Slovenské Národné Múzeum Martin - Etnografické Múzeum, 18.11.2004 - 28.03.2005 ; Savaria Múzeum Szombathely, 24.04.2005 - 04.09.2005] = Keramika [hoch] 3 : pálená, idyla ; typy, regióny, múzeá
Entstehung
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Ein Ausstellungsprojekt im Jahr 2004, gefördert durch das

,, Kultur 2000"-Programm der Europäischen Union undgemeinsam mit entsprechenden Institutionen in der Slowa-kei und Ungarn konzipiert, könnte in seiner Verwirklichungauch als Konsequenz abgelaufener politischer Entwicklun-gen verstanden werden. Kittsee betreibt aber schon seitseiner Gründung 1974 eine Inhalts- und Ausstellungspolitik,die stets den fachlichen Kontakt nach Ost- und Südosteuro-pa gesucht und belebt hat. Die Liste von Kooperationen undGastausstellungen ist lang und gleicht einer Erinnerungs-reise durch ein damals noch verschlossenes Europa. Dassder kontinuierlichen Arbeit 30 Jahre später europäischeFörderungen zugute kommen, ist erfreulich und erweitertdie institutionellen Handlungsmöglichkeiten.

Es ist bekannt, dass museale Arbeit gesellschaftlich- kultu-rellen Trends unterliegt, man sollte aber gelegentlich dar-über reflektieren, wie weit solche Rahmenprogramme, dieja Grundlage vieler kultureller Aktivitäten sind, primär überfinanzielle Inputs inhaltliche Trends produzieren. DieserGedanke soll nur generell auf die politischen Intentionenverweisen, denen man bei einer solcherart ausgestattetenKulturarbeit unterliegt. Nicht zuletzt sei aber auf die Po-tenziale der Förderprogramme hingewiesen, denn durchsie wird Kontakt begünstigt. Gegenseitige Kenntnisnahme,Diskussion, Arbeitskultur und Beziehung sind die Parame-ter einer gemeinsamen Projektarbeit, an der das Slovenskénárodné múzeum Martin- Etnografické múzeum, das Sa-varia Múzeum Szombathely, das Ethnographische MuseumSchloss Kittsee, das Österreichische Museum für Volkskun-de und mehrere andere interessierte Partner Teil hatten.Ihnen allen ist nicht nur für ihre Hilfsbereitschaft und Arbeitzu danken. Sie sind vielmehr Vermittler einer Region- daskulturelle Kapital einer sich politisch neu ausrichtenden Ge-sellschaft.

Ignác Bizmayer,Modra/ Modor, 1954